ZEN
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Das einreihige Nadellager (massiv) NK95/26 von ZEN nimmt hohe Radiallasten bei geringem Bauraum auf und misst 95x115x26 mm.
Beim Nadellager (massiv) NK95/26 handelt es sich um ein radiales Wälzlager mit spanend gefertigtem Außenring. Die Ausführung kommt ohne Innenring aus, wodurch die Wälzkörper unmittelbar auf der Welle abrollen. Mit einem Hüllkreisdurchmesser von 95 mm, einem Außendurchmesser von 115 mm sowie einer Breite von 26 mm eignet sich die Komponente für platzsparende Konstruktionen. Das offene Lager verfügt über normale Radiallagerluft und entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Diese Bauform findet vorrangig in Lagerstellen Verwendung, die ausschließlich radiale Kräfte aufnehmen und wenig radialen Bauraum bieten. Durch die kompakte Querschnittshöhe bewährt sich das Modell im allgemeinen Maschinenbau, sofern die Welle als gehärtete und geschliffene Laufbahn ausgeführt ist. Eine integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrungen im Außenring erleichtert die Zufuhr von Schmierstoff direkt in den Nadelkranz.
Weil die Konstruktion ohne Innenring ausgelegt ist, übernimmt der Wellenzapfen die Funktion der inneren Laufbahn. Konstrukteure stimmen die Oberflächengüte und Härte der Welle auf die Wälzkörper ab. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Zylindernadeln und hält den Schmierstofffluss aufrecht. Da das Lager offen ausgeführt ist, dient eine externe Gehäuseabdichtung dazu, die Laufbahnen vor Partikeln im zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad zu schützen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser unter den Nadeln von 95 mm auf. Der Außendurchmesser beträgt 115 mm und die Gesamtbreite liegt bei 26 mm. Diese Maße definieren den erforderlichen Bauraum im Gehäuse sowie den Durchmesser der zugehörigen Welle.
Der Verzicht auf einen Innenring spart radialen Bauraum ein und erlaubt größere Wellendurchmesser bei gleichem Außendurchmesser. Die Nadeln laufen direkt auf der Welle, wodurch die Steifigkeit der Konstruktion steigt. Voraussetzung ist eine entsprechend gehärtete und feinbearbeitete Wellenlaufbahn.
Der massive Außenring ist mit einer Umfangsnut sowie Schmierbohrungen versehen. Über diese Öffnungen gelangt Schmierfett oder Schmieröl von außen direkt an die Nadeln und den Stahlblechkäfig. Die offene Bauform erlaubt eine kontinuierliche Versorgung über das Maschinengehäuse.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +100 Grad. Dieser Bereich deckt die thermischen Anforderungen gängiger Industrieanwendungen ab. Bei der Auswahl des Schmierstoffs ist darauf zu achten, dass dieser für die auftretenden Betriebstemperaturen geeignet ist.
Der Stahlblechkäfig trennt die einzelnen Nadeln und verhindert deren gegenseitige Berührung während der Rotation. Dies vermindert die Reibung im Lager und reduziert die Wärmeentwicklung. Gleichzeitig sorgt die Käfigführung für einen gleichmäßigen Lauf der Wälzkörper über die gesamte Lagerbreite.
Diese Einstufung bezeichnet die normale Standardtoleranz für Maß- und Laufgenauigkeit bei Industriewälzlagern. Sie entspricht den regulären Normanforderungen und reicht für die meisten industriellen Anwendungen im Maschinen- und Anlagenbau vollständig aus.
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