SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 3,39 € | 64,54 € |
| 30 | 6,78 € | 61,15 € |
Das einreihige Nadellager (massiv) NK65/35 von SKF spart mit den Maßen 65x78x35 mm Bauraum und läuft direkt auf der gehärteten Welle.
Das Nadellager (massiv) NK65/35 bietet eine tragfähige Lösung für radiale Lagerungen bei geringem radialem Bauraum. Da diese massive Ausführung von SKF ohne Innenring gefertigt ist, laufen die Nadeln unmittelbar auf der Welle. Dies erlaubt größere Wellendurchmesser bei gegebener Gehäusebohrung. Die offene Bauform eignet sich für Öl- oder Fettschmierung und lässt sich über die Umfangsnut mit Schmierbohrungen im Außenring gezielt nachschmieren.
Dieses Nadellager eignet sich vor allem für Lagerungsfälle im Maschinenbau, bei denen hohe radiale Kräfte auf engem Raum wirken. Da kein Innenring verbaut ist, dient der Wellenzapfen direkt als Laufbahn. Das spart radialen Einbauraum und erhöht die Steifigkeit der gesamten Wellenlagerung.
Die einreihige Nadelanordnung verteilt die Last gleichmäßig entlang der 35 mm breiten Kontaktzone. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper sauber auch bei wechselnden Betriebsbedingungen.
Beim Betrieb ohne Innenring bildet die Welle die innere Laufbahn. Ihre Oberfläche muss gehärtet und feinstbearbeitet sein, um Verschleiß zu vermeiden. Beachten Sie zudem die Schmiermittelzufuhr: Über die Umfangsnut und die Schmierbohrung im Außenring leiten Sie Schmierstoff direkt an die Nadeln. Da das Lager offen ausgeführt ist, schützt eine externe Gehäusedichtung vor Schmutzeintrag und Schmierstoffverlust.
Mit einem Innendurchmesser von 65 mm am Nadelkranz, einem Außendurchmesser von 78 mm und einer Gesamtbreite von 35 mm beansprucht die Ausführung wenig radialen Bauraum. Da kein Innenring verbaut ist, entspricht das Maß von 65 mm dem Durchmesser der Welle, auf der die Nadeln direkt abrollen.
Der Verzicht auf einen Innenring spart radialen Bauraum ein. Dadurch können Sie bei vorgegebenem Gehäusedurchmesser eine stärkere Welle verwenden, was die Steifigkeit der Konstruktion erhöht. Voraussetzung dafür ist eine entsprechend gehärtete und geschliffene Wellenlaufbahn am Lagersitz, um mechanischen Verschleiß zu vermeiden.
Über eine Umfangsnut und Schmierbohrungen im Außenring gelangt Schmierfett oder Schmieröl direkt in den Nadelkranz. Da die Bauart offen ausgeführt ist, muss das Maschinengehäuse das Lager vor Schmierstoffverlust sowie vor eindringenden Partikeln schützen.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzen behalten der massive Außenring und der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Der Schmierstoff sollte auf die im Betrieb auftretenden Temperaturen abgestimmt werden.
Als Führungselement hält der Stahlblechkäfig die zylindrischen Wälzkörper auf konstantem Abstand. Dies verringert Reibung und Erwärmung im Betrieb. Zudem bietet das Bauteil eine hohe Formstabilität bei geringem Eigengewicht und führt die Nadeln in der einreihigen Laufbahn.
Gefertigt nach der Toleranzklasse P0 (auch PN bzw. ABEC 1) erfüllt die Ausführung die gängigen Genauigkeitsanforderungen im allgemeinen Maschinenbau und unterstützt den passgenauen Einbau im Lagergehäuse.
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