SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 2,21 € | 42,05 € |
| 35 | 4,43 € | 39,83 € |
Das Nadellager (massiv) NKS35 von SKF spart mit 35 mm Bohrung, 50 mm Außendurchmesser und 22 mm Breite radialen Bauraum.
Das Nadellager (massiv) NKS35 von SKF ist ein einreihiges Wälzlager mit zylindrischen Rollkörpern geringen Durchmessers. Die massive Bauform mit spanend gefertigtem Außenring ermöglicht eine hohe Tragfähigkeit bei geringem radialem Bauraumbedarf. Da diese Ausführung ohne Innenring konstruiert ist, laufen die Nadeln direkt auf der gehärteten Welle. Eine Umfangsnut mit integrierten Schmierbohrungen im Außenring erleichtert die Zufuhr von Schmierstoff direkt in die Laufbahn.
Diese massive Lagereinheit nimmt vor allem hohe Radialkräfte auf engem Raum auf. Typische Einsatzbereiche liegen im allgemeinen Maschinenbau bei radial begrenztem Einbauraum. Durch den Verzicht auf einen Innenring lässt sich der Wellendurchmesser bei gegebener Gehäusebohrung vergrößern. Dies erhöht die Steifigkeit der gesamten Wellenkonstruktion. Da Nadellager reine Loslager darstellen, führen sie die Welle nicht axial, was thermische Längenänderungen im Betrieb ausgleicht.
Bei der Auswahl dieses offenen Lagers spielt die Oberflächenbeschaffenheit der Welle eine entscheidende Rolle. Weil die Wälzkörper direkt auf dem Wellenzapfen abrollen, muss die Gegenlauffläche gehärtet und feinstbearbeitet sein. Der Stahlblechkäfig führt die Nadelreihe gleichmäßig und deckt einen zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad ab. Mit der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) und normaler Radiallagerluft lässt sich das Lager passgenau in Gehäusebohrungen mit 50 mm Außendurchmesser einfügen.
Das Lager besitzt einen Hüllkreisdurchmesser von 35 mm, einen Außendurchmesser von 50 mm und eine Breite von 22 mm. Diese Abmessungen beziehen sich auf den Außenring und den enthaltenen Nadelkranz. Zur Auslegung der Welle ist das Innenmaß von 35 mm maßgebend.
Die Bauart ohne Innenring erlaubt einen größeren Wellendurchmesser bei gegebener Gehäusebohrung, wodurch die Welle steifer ausgeführt werden kann. Zudem entfällt das Gewicht des Innenrings, und die radiale Bauhöhe sinkt. Die Welle selbst dient dabei unmittelbar als gehärtete Lauffläche für die Nadeln.
Das Lager verfügt über eine Umfangsnut mit Schmierbohrung im Außenring. Über diesen Schmierkanal lässt sich Schmierstoff von außen gezielt in den Nadelkranz einbringen. Weil das Lager offen ausgeführt ist, schützt eine bauseitige Abdichtung der Lagerstelle vor Schmutzeintrag und Schmierstoffaustritt.
Der zulässige Betriebsbereich für das Lager liegt zwischen -20 und +100 Grad. Begrenzt wird diese Spanne durch die Werkstoffeigenschaften von Außenring, Nadeln und dem Stahlblechkäfig. Bei Einsätzen nahe den Grenzwerten ist auf die Eignung des gewählten Schmierstoffs für das entsprechende Temperaturprofil zu achten.
Die Einstufung P0 entspricht der industriellen Normaltoleranz und ist maßlich vergleichbar mit ABEC 1. Sie definiert die zulässigen Form- und Maßabweichungen der Bauteile. Diese Genauigkeitsklasse genügt für Standardanwendungen im Maschinenbau und sichert den definierten Sitz im Gehäuse.
Der Käfig aus Stahlblech hält die zylindrischen Nadeln auf gleichmäßigem Abstand und verhindert deren gegenseitigen Kontakt. Er sorgt für eine geordnete Führung der Wälzkörper, verringert die Reibung und hält die Nadeln bei der Montage verliersicher im Außenring zusammen.
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