SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 10,40 € | 197,60 € |
| 20 | 20,79 € | 187,21 € |
Das Nadellager (massiv) NA6913 von SKF bietet mit 65 mm Bohrung, zweireihigem Aufbau und Schmiernut eine tragfähige Loslagerung auf engem Raum.
Das Nadellager (massiv) NA6913 kombiniert einen spanend gefertigten Außenring mit einem Innenring und zwei Nadelkränzen. Durch die kompakte radiale Bauhöhe bei einem Außendurchmesser von 90 mm und einer Breite von 45 mm nimmt dieses Wälzlager erhebliche Radialkräfte auf. Das Lager von SKF besitzt normale Radiallagerluft und ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad Celsius ausgelegt.
Diese massive Baureihe kommt vorrangig dort zum Einsatz, wo hohe radiale Kräfte auf eng begrenztem Einbauraum abgestützt werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Getriebekonstruktionen sowie in Führungen mit rein radialer Beanspruchung. Da dieses Wälzlager als Loslager fungiert, nimmt es keine axialen Führungskräfte auf. Die Konstruktion gleicht axiale Längenänderungen der Welle direkt im Lagerinneren aus.
Der Innenring erlaubt den Einbau auf Wellen, deren Oberfläche nicht als direkte Wälzkörperlaufbahn vorbereitet ist. Für die Wartung verfügt der massive Außenring über eine Umfangsnut mit Schmierbohrungen, wodurch Schmierstoff direkt zwischen die beiden Nadelreihen gelangt. Ein formstabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfordert die Konstruktion eine externe Abdichtung im Gehäuse.
Dieses Wälzlager weist einen Innendurchmesser von 65 mm am Innenring, einen Außendurchmesser von 90 mm am Außenring und eine Gesamtbreite von 45 mm auf.
Zwei parallele Nadelkränze verteilen die einwirkenden Radialkräfte auf eine breitere Lauffläche. Dadurch steigt die radiale Tragfähigkeit im Vergleich zu einreihigen Ausführungen gleicher Bohrung, während die Außenmaße kompakt bleiben.
Die umlaufende Nut am Außenring leitet zugeführtes Schmiermittel über radiale Bohrungen gezielt in den Raum zwischen den Nadelreihen. Dies erleichtert das Nachschmieren im eingebauten Zustand über entsprechende Öffnungen im Gehäuse.
Der Innenring dient den Nadeln als unmittelbare Laufbahn. Dadurch muss die 65-mm-Welle nicht als gehärtete Lauffläche ausgeführt sein, was die Bearbeitung der Welle vereinfacht.
Der zulässige Betriebsbereich reicht von -20 bis +100 Grad Celsius. Dieser Temperaturbereich gilt für das Zusammenspiel der Ringe und des Stahlblechkäfigs.
Die Toleranzklasse P0, auch als Normaltoleranz PN oder ABEC 1 bezeichnet, definiert die Standardgenauigkeit für Maß- und Formabweichungen. Sie eignet sich für den Großteil aller herkömmlichen Industrie- und Maschinenbauanwendungen.
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