NTN
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Das zweireihige Nadellager (massiv) RNA6909 R von NTN bietet hohe radiale Tragfähigkeit bei kompakten Abmessungen von 52x68x40 mm ohne eigenen Innenring.
Das Nadellager (massiv) RNA6909 R ist ein offenes, zweireihiges Wälzlager von NTN für radial beanspruchte Konstruktionen mit begrenztem Einbauraum. Durch die Bauform ohne Innenring laufen die Nadeln direkt auf einer gehärteten Welle. Mit 68 mm Außendurchmesser und 40 mm Breite nimmt das Lager hohe Radialkräfte bei einem Hüllkreisdurchmesser von 52 mm auf. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad.
Dieses zweireihige Wälzlager ist für Lagerungsstellen mit schlankem radialem Bauraum und hohen Querkräften konzipiert. Durch zwei parallele Nadelreihen stützt die Konstruktion hohe Lasten verlässlich ab. Da die Ausführung RNA6909 R keine integrierten Dichtungen besitzt, ist ein geschütztes Gehäuseumfeld erforderlich. Schmierstoff gelangt über die integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrung im Außenring direkt an beide Nadelreihen, was die Nachschmierung im Betrieb erleichtert.
Bei einem Nadellager ohne Innenring fungiert die Welle unmittelbar als Gegenlaufbahn der Wälzkörper. Daher muss der Wellensitz entsprechend gehärtet und feinstbearbeitet sein. Das Lager ist in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) gefertigt und weist normale Radiallagerluft auf. Dank der standardisierten Abmessungen erfolgt die Montage präzise in Gehäusebohrungen mit 68 mm Durchmesser für 52-mm-Laufbahnen.
Die Abmessungen betragen 52 mm Hüllkreisdurchmesser, 68 mm Außendurchmesser und 40 mm Breite. Da dieses Nadellager ohne separaten Innenring konstruiert ist, bezieht sich der Durchmesser von 52 mm auf den umschriebenen Kreis der Nadeln. Dieser Wert entspricht dem erforderlichen Laufbahndurchmesser auf der Welle.
Weil das Wälzlager ohne Innenring ausgeführt ist, laufen die Nadeln unmittelbar auf der Welle. Der Wellenzapfen muss gehärtet, geschliffen sowie frei von Riefen sein, um vorzeitigem Verschleiß vorzubeugen. Diese Bauweise spart radialen Bauraum und erlaubt Wellen mit größerem Durchmesser bei gleichem Außenmaß.
Das offene Lager verfügt über eine Umfangsnut sowie Schmierbohrungen im massiven Außenring. Dadurch lässt sich Schmiermittel von außen direkt in den Lagerraum zwischen die beiden Nadelreihen leiten. Je nach Gehäusekonstruktion erfolgt die Schmierung mit Öl oder Schmierfett über entsprechende Gehäusekanäle.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Begrenzt wird diese Spanne durch die Maßstabilität der Bauteile sowie die thermische Beständigkeit des eingesetzten Schmierstoffs. Der eingebaute Stahlblechkäfig ist für mechanische Beanspruchungen innerhalb dieses Temperaturfensters ausgelegt.
Dieses Wälzlager wird mit normaler Radiallagerluft gefertigt und entspricht der Toleranzklasse P0 bzw. PN, was der Einstufung nach ABEC 1 entspricht. Das tatsächliche Betriebsspiel hängt bei dieser Ausführung maßgeblich von den Fertigungstoleranzen der genutzten Welle und der Gehäusepassung ab.
Durch zwei parallele Nadelreihen verteilt sich die einwirkende Radiallast auf eine breitere Kontaktfläche. Bei einer Baubreite von 40 mm trägt diese Anordnung zu einer erhöhten Belastbarkeit im Vergleich zu schmaleren einreihigen Lagern bei, ohne dass der Außendurchmesser von 68 mm vergrößert werden muss.