INA
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Das Nadellager (massiv) NA4902 -C3 mit Innenring nimmt hohe Radialkräfte auf und bietet bei 15x28x13 mm vergrößertes Lagerspiel.
Das Nadellager (massiv) NA4902 -C3 von INA ist ein radiales Wälzlager mit massiven Ringen und separatem Innenring. Mit einer Bohrung von 15 mm, einem Außendurchmesser von 28 mm sowie einer Breite von 13 mm beansprucht dieses Wälzlager nur geringen radialen Bauraum. Die einreihige Konstruktion überträgt vorwiegend radiale Kräfte. Der mitgelieferte Innenring erlaubt den Einsatz auf herkömmlichen Wellen, ohne dass deren Oberfläche gehärtet oder geschliffen sein muss. Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Ausführung als kompakte Loslagerung im Maschinen- und Vorrichtungsbau.
Das Nadellager (massiv) NA4902 -C3 eignet sich für Lagerstellen mit hoher radialer Belastung bei begrenztem radialem Bauraum. Als Loslager gleicht es axiale Verschiebungen zwischen Welle und Gehäuse zwangfrei im Lager aus. Das einreihige Lager wird vor allem dort eingesetzt, wo kompakte Abmessungen und eine präzise radiale Führung gefordert sind.
Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei Wellenlagerungen mit hohem Radialkraftbedarf. Durch den integrierten Innenring entfällt eine aufwendige Bearbeitung der Welle, was die Integration in bestehende Baugruppen erleichtert.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine vergrößerte radiale Lagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser zusätzliche Spielraum wirkt einem Klemmen der Wälzkörper entgegen, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen auf Welle und Gehäuse die Lagerringe elastisch verformen.
Berücksichtigen Sie bei der Montage die Passungsverhältnisse der Konstruktion. Da die offene Bauform keine integrierten Dichtscheiben besitzt, wird die Lagerstelle extern gegen Umwelteinflüsse geschützt und über das Gehäuse mit Schmierstoff versorgt.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 15 mm, einen Außendurchmesser von 28 mm und eine Breite von 13 mm auf. Durch diesen schlanken Querschnitt lässt sich das Wälzlager in radial beengten Einbauräumen montieren. Prüfen Sie vor dem Einbau den vorhandenen Bauraum an Welle und Gehäusebohrung.
Das Kürzel C3 kennzeichnet eine erhöhte radiale Lagerluft im Vergleich zur Standardausführung. Diese Variante bietet mehr Bewegungsspielraum zwischen Nadeln und Laufbahnen. Das empfiehlt sich insbesondere bei thermischer Ausdehnung im Betrieb oder wenn feste Passungen die Lagerringe elastisch verformen.
Der Innenring dient als gehärtete Laufbahn für den Nadelkranz. Dadurch muss die Welle selbst nicht induktiv gehärtet oder feingeschliffen sein. Dies vereinfacht die Wellenfertigung und erlaubt die Montage auf ungehärteten Werkstoffen, ohne den Verschleiß der Wellenoberfläche zu riskieren.
Nein, dieses Nadellager ist rein für radiale Belastungen konstruiert und fungiert als Loslager. Es ermöglicht den zwangfreien Längenausgleich der Welle gegenüber dem Gehäuse. Treten in Ihrer Anwendung Axialkräfte auf, müssen Sie ein separates Axiallager oder eine kombinierte Lagerbauform vorsehen.
Da das Lager ohne integrierte Dichtungen gefertigt ist, erfolgt die Schmierung über den Schmierkreislauf der umliegenden Baugruppe oder durch regelmäßiges Nachfetten. Verwenden Sie je nach Betriebsanforderung ein geeignetes Wälzlagerfett oder Getriebeöl und versehen Sie das Gehäuse mit externen Dichtelementen gegen Schmutzeintritt.
Im Gegensatz zu dünnwandigen Nadelhülsen besitzen massive Nadellager spanabhebend gefertigte Außenringe mit hoher Formstabilität. Sie vertragen anspruchsvolle Stoßbelastungen und bieten eine formstabile Führung der Wälzkörper. Dies trägt zu einer hohen radialen Steifigkeit der gesamten Lagerung bei.
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