NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,46 € | 8,80 € |
| 50 | 0,93 € | 8,33 € |
| 100 | 1,39 € | 7,87 € |
Kompaktes Nadellager (massiv) NK15/20 R von NTN Nadellager ohne Innenring mit den Maßen 15x23x20 mm für radiale Belastungen auf gehärteten Wellen.
Das Nadellager (massiv) NK15/20 R ist ein einreihiges Wälzlager mit spanend gefertigtem Außenring und geführtem Stahlblechkäfig. Diese Ausführung besitzt keinen eigenen Innenring, wodurch die Nadeln unmittelbar auf der entsprechend bearbeiteten Welle abrollen. Eine integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrung unterstützt die Zufuhr von Schmierstoff während des Betriebs. Die Bauform nutzt die normale Radiallagerluft und entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Dieses Wälzlager eignet sich vorrangig für Konstruktionen mit begrenztem radialem Bauraum bei gleichzeitig hohen Radialkräften. Da das Bauteil als reines Loslager wirkt, nimmt es ausschließlich Radiallasten auf und lässt axiale Verschiebungen der Welle ungehindert zu. Typische Einsatzfelder finden sich bei kompakten Wellenlagerungen im Maschinenbau, bei denen die Welle als gehärtete und geschliffene Laufbahn ausgeführt ist. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +100 Grad.
Bei der Verwendung ohne Innenring fungiert die Welle direkt als Gegenlaufbahn der Wälzkörper. Für einen ordnungsgemäßen Lauf ist eine gehärtete und geschliffene Lauffläche auf der Welle erforderlich. Als offene Bauform ohne integrierte Dichtungen ist das Wälzlager für Konstruktionen gedacht, bei denen die Gehäuseumgebung den Schutz vor Partikeln übernimmt. Schmierstoff lässt sich über die im Außenring integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrung zuführen.
Mit einer Bohrung von 15 mm, einem Außendurchmesser von 23 mm und einer Baubreite von 20 mm ist das Bauteil dimensioniert. Da kein Innenring vorhanden ist, entspricht der Bohrungsdurchmesser direkt dem benötigten Wellendurchmesser.
Ohne eigenen Innenring beansprucht die Lagerstelle weniger radialen Bauraum, was größere Wellendurchmesser bei gleichem Gehäusemaß erlaubt. Die Nadeln laufen direkt auf der Welle, was eine gehärtete und geschliffene Wellenoberfläche voraussetzt.
Über die am Außenring liegende Umfangsnut mit Schmierbohrung gelangt Schmierstoff gezielt zu den Wälzkörpern. Da keine Dichtungen integriert sind, wird das Schmiermittel durch die Gehäusekonstruktion im Lagerbereich gehalten.
Ein geführter Stahlblechkäfig hält die zylindrischen Nadeln in ihren Taschen auf Abstand. Die gesamte Konstruktion ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad ausgelegt.
Dieses Standard-Betriebsspiel ist so ausgelegt, dass nach dem fachgerechten Einbau in ein passendes Gehäuse ein gleichmäßiger Lauf ohne unzulässige Verspannung möglich ist.
Gefertigt nach Toleranzklasse P0/PN, erfüllt die Ausführung die Vorgaben von ABEC 1 für reguläre Anforderungen im industriellen Maschinenbau.