INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 30 | 5,97 € | 53,82 € |
Kompaktes Nadellager (massiv) NA4911 -C3 von INA mit 55 mm Bohrung, Innenring und vergrößerter C3-Lagerluft für hohe Radiallasten.
Das Nadellager (massiv) NA4911 -C3 von INA zeichnet sich durch seine geringe radiale Bauhöhe bei gleichzeitig hoher Tragfähigkeit aus. Mit einer Bohrung von 55 mm, einem Außendurchmesser von 80 mm und einer Breite von 25 mm bietet dieses einreihige Wälzlager eine stabile Führung der zylindrischen Wälzkörper. Durch den massiven Außenring und den beiliegenden Innenring eignet sich das Bauteil für Wellen, die nicht als gehärtete Laufbahn ausgeführt sind. Ein Stahlblechkäfig führt die Nadeln gleichmäßig.
Dieses Wälzlager dient der Aufnahme hoher radialer Kräfte bei begrenztem Bauraum in radialer Richtung. Als reines Loslager gleicht es axiale Verschiebungen der Welle gegenüber dem Gehäuse im Inneren des Lagers aus, nimmt jedoch keine Axialkräfte auf. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Baugruppen des allgemeinen Maschinenbaus, bei denen solide Lagerringe gefordert sind. Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtung handelt, schützt eine externe Gehäusekonstruktion das Lagerinnere vor Schmutz.
Die Kennzeichnung -C3 steht für eine gegenüber der Normausführung vergrößerte Radiallagerluft. Dieser zusätzliche Freiraum trägt dazu bei, Verspannungen zu vermeiden, falls stramme Passungen am Innenring oder Temperaturdifferenzen zwischen Gehäuse und Welle das Lagerspiel im Betrieb einengen. Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad ausgelegt. Zur Wartung verfügt der massive Außenring über eine Umfangsnut mit Schmierbohrungen. Darüber lässt sich Schmierstoff gezielt von außen in die Wälzkörperzone nachführen.
Die Hauptabmessungen betragen 55 mm Innendurchmesser (Bohrung), 80 mm Außendurchmesser und 25 mm Gesamtbreite. Das Bauteil entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Es besitzt einen spanend gefertigten Außenring sowie einen maßlich abgestimmten Innenring.
Ein Wälzlager mit dem Nachsetzzeichen C3 weist mehr Radialspiel als ein Lager der Standardgruppe auf. Dies gleicht die Verringerung der Lagerluft aus, wenn feste Passungen den Innenring aufweiten oder den Außenring zusammendrücken. Auch bei wärmebedingter Ausdehnung der Welle bleibt so die Leichtgängigkeit erhalten.
Zur Schmierung dient eine am Außenring eingearbeitete Umfangsnut mit radialen Schmierbohrungen. Schmierfett oder Schmieröl lässt sich dadurch direkt über den Lagersitz im Gehäuse zwischen die Nadeln leiten. Da das Lager offen geliefert wird, stimmen Anwender die Erstschmierung auf die Umgebungsbedingungen ab.
Der Innenring bildet die gehärtete Laufbahn für den Nadelkranz, sodass die Welle selbst nicht speziell gehärtet oder feinstbearbeitet sein muss. Das erleichtert die Konstruktion und Fertigung der Welle. Bei Bedarf lässt sich der Innenring getrennt vom Außenring aufpressen.
Für dieses Nadellager mit Stahlblechkäfig ist ein Einsatzbereich von -20 bis +100 Grad spezifiziert. Innerhalb dieser Grenzen behalten Lagerringe, Wälzkörper und der Käfig ihre Maßhaltigkeit. Das gewählte Schmiermittel muss für die jeweils vorherrschende Betriebstemperatur geeignet sein.
Im Inneren des Lagers hält ein Stahlblechkäfig die zylindrischen Nadeln auf Abstand. Die einreihige Anordnung führt die Rollkörper parallel zur Drehachse und trägt zu einem reibungsarmen Lauf unter radialer Belastung bei.
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