SKF
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Das Nadellager (massiv) NKI20/16 von SKF bietet mit den Maßen 20x32x16 mm hohe radiale Tragfähigkeit auf kompaktem Bauraum inklusive eigenem Innenring.
Das Nadellager (massiv) NKI20/16 ist ein kompaktes, einreihiges Wälzlager mit spanend gefertigtem Außenring und separatem Innenring. SKF fertigt diese Ausführung mit normaler Radiallagerluft sowie der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Durch die niedrige radiale Bauhöhe bei einer 20-mm-Bohrung nimmt die Konstruktion hohe Radialkräfte auf engem Raum auf. Die offene Bauart ermöglicht eine direkte Einbindung in vorhandene Schmierkreisläufe im Maschinenbau.
Konstruktionen mit hohen Radiallasten bei begrenztem radialem Bauraum profitieren vom Einsatz des Nadellagers (massiv) NKI20/16. Als offenes Loslager nimmt es radiale Kräfte auf und erlaubt axiale Verschiebungen der Welle gegenüber dem Gehäuse. Der vorhandene Innenring macht ein Härten und Schleifen der Wellenoberfläche überflüssig. Damit eignet sich das Lager für Konstruktionen, bei denen Wellen ohne gehärtete Lauffläche zum Einsatz kommen.
Der Innenring erlaubt den Einbau auf Wellen mit 20 mm Durchmesser, ohne dass die Welle selbst als Laufbahn dienen muss. Für eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung verfügt der massive Außenring über eine Umfangsnut mit Schmierbohrung. Dadurch gelangen Schmierfett oder Schmieröl im Betrieb gezielt an die Wälzkörper. Der Stahlblechkäfig führt die Nadeln auch bei dynamischen Belastungen im zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad Celsius.
Dieses Lager weist einen Innendurchmesser von 20 mm an der Innenringbohrung, einen Außendurchmesser von 32 mm und eine Breite von 16 mm auf. Mit diesen kompakten Abmessungen eignet sich das Modell für platzsparende Konstruktionen, die gleichzeitig eine hohe radiale Belastbarkeit erfordern.
Der Innenring dient als gehärtete Lauffläche für die Nadeln, sodass die Welle nicht eigens gehärtet oder feinstbearbeitet werden muss. Dies vereinfacht die Wellenfertigung und ermöglicht den Austausch bei Instandhaltungsarbeiten, da das Lager als vollständige Einheit montiert wird.
Am Außenring befindet sich eine Umfangsnut mit Schmierbohrung, über die Schmierstoff direkt in das Innere zu den Wälzkörpern gelangt. Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfordert der Betrieb eine externe Gehäuseabdichtung sowie eine regelmäßige Zufuhr von Schmieröl oder Schmierfett.
Das interne Standardspiel zwischen Nadeln und Laufbahnen im unmontierten Zustand dient dem leichten Lauf nach dem Einpressen. Es trägt dazu bei, dass sich das Lager nach dem Aufpressen auf Welle und Gehäuse sowie unter betriebsbedingter Erwärmung frei drehen kann, ohne dass Verspannungen auftreten.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Dieser thermische Rahmen basiert auf den metallischen Werkstoffen der Ringe, der Nadeln und des Stahlblechkäfigs. Für den Betrieb ist ein Schmiermittel zu wählen, das diesen Temperaturbereich zuverlässig abdeckt.
Die Einstufung in P0/PN (ABEC 1) kennzeichnet die gängige Standard-Genauigkeitsklasse für Industrieanwendungen. Sie definiert Grenzabweichungen für Hauptabmessungen, Rundheit und Planlauf. Für typische Maschinenbauanwendungen bietet diese Toleranzklasse eine zweckmäßige Passgenauigkeit bei wirtschaftlicher Fertigung.
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