NA6907 -ZW-XL-C3 Nadellager (Massiv) von INA
NA6907 -ZW-XL-C3 Nadellager (Massiv) von INA

INA

Nadellager (Massiv) INA NA6907 -ZW-XL-C3

Technische Daten
 
Innendurchmesser
35 mm
Außendurchmesser
55 mm
Breite
36 mm
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
leicht erhöhte Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Innenring
mit Innenring
Temperaturbereich
-20 bis +100 °C
Schmierung
Umfangsnut mit Schmierbohrung(en)
Nadelreihen
zweireihiges Lager
Gewicht
0,316 kg
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Nadellager (Massiv) INA NA6907 -ZW-XL-C3
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Nadellager (Massiv) INA NA6907 -ZW-XL-C3

Das Nadellager (massiv) NA6907 -ZW-XL-C3 von INA bietet als zweireihiges Wälzlager mit Innenring und C3-Lagerluft hohe radiale Tragfähigkeit bei kompaktem Bauraum (35x55x36 mm).

Mit dem Nadellager (massiv) NA6907 -ZW-XL-C3 erhalten Sie ein spanend gefertigtes Radial-Nadellager von INA für mechanische Baugruppen. Die Konstruktion kombiniert einen massiven Außenring mit einem passenden Innenring, sodass keine gehärtete und geschliffene Wellenlaufbahn erforderlich ist. Durch die zweireihige Ausführung (ZW) führt das Lager Nadelrollen im Stahlblechkäfig. Eine integrierte Umfangsnut samt Schmierbohrungen vereinfacht die Zuführung von Schmierstoff direkt in die Laufbahnzone.

Wofür eignet sich das zweireihige Nadellager (massiv) NA6907 -ZW-XL-C3?

Dieses Wälzlager nimmt ausschließlich radiale Lasten auf und fungiert in Konstruktionen typischerweise als Loslager. Durch die breite zweireihige Bauform stützt das Lager hohe Radialkräfte ab, ohne den Außendurchmesser stark zu vergrößern. Typische Einsatzgebiete liegen in Lagerungsanordnungen des Maschinenbaus, die hohe Radialkräfte bei radial begrenztem Bauraum aufnehmen müssen. Da das Lager offen ausgeführt ist, benötigt die Anschlusskonstruktion eine bauseitige Abdichtung gegen Schmutz sowie eine kontinuierliche Öl- oder Fettschmierung.

Was zeichnet die Ausführung mit C3-Lagerluft und Innenring aus?

Das Nachsetzzeichen C3 weist eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung auf. Dieses zusätzliche Betriebsspiel dient dazu, thermische Dehnungen bei Betriebstemperaturen von -20 bis +100 Grad aufzufangen und Verengungen durch feste Passsitze auszugleichen. Die Ausführung mit Innenring erlaubt den Einbau auf zylindrischen Wellen ohne gesonderte Härtung. Über die äußere Umfangsnut mit Schmierbohrung lässt sich das nach Normaltoleranz (P0/PN bzw. ABEC 1) gefertigte Bauteil im eingebauten Zustand über das Gehäuse nachschmieren.

Welche Maße weist das Nadellager (massiv) NA6907 -ZW-XL-C3 auf?

Das Bauteil besitzt eine Bohrung von 35 mm, einen Außendurchmesser von 55 mm und eine Gesamtbreite von 36 mm. Durch den enthaltenen Innenring montieren Sie das Lager direkt auf einer zylindrischen Welle mit 35 mm Nenndurchmesser.

Was bedeutet das Nachsetzzeichen ZW bei diesem Nadellager?

Die Kennzeichnung ZW steht für eine zweireihige Nadellager-Ausführung. Zwei nebeneinanderliegende Nadelkränze verteilen die einwirkende Radiallast auf eine breitere Kontaktfläche und ermöglichen eine hohe Tragfähigkeit innerhalb der gegebenen Baubreite.

Welche Funktion hat die erhöhte Lagerluft C3?

Die Lagerluftklasse C3 kennzeichnet ein größeres radiales Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen als der Standard. Dies wirkt einem Klemmen des Lagers entgegen, falls Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen die Lagerringe elastisch verformen.

Wie wird das offene Nadellager geschmiert?

Der massive Außenring verfügt über eine umlaufende Schmiernut mit Bohrungen. Schmierfett oder Schmieröl lässt sich dadurch direkt von außen über das Gehäuse zuführen. Da keine Dichtungen integriert sind, müssen externe Gehäusedichtungen das Schmiermittel im System halten.

In welchem Temperaturbereich arbeitet das NA6907 -ZW-XL-C3?

Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Sowohl die formstabilen Lagerringe als auch der geführte Stahlblechkäfig sind für diese thermischen Rahmenbedingungen ausgelegt.

Kann das Lager Axialkräfte aufnehmen?

Nein, massive Nadellager dieser Bauart dienen als reine Loslager. Sie nehmen ausschließlich radiale Kräfte auf und erlauben axiale Verschiebungen der Welle gegenüber dem Gehäuse, sodass zusätzliche Axiallager nötig sind, falls axiale Führungskräfte wirken.

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