INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 11,16 € | 212,11 € |
| 5 | 22,32 € | 200,95 € |
Das Nadellager (massiv) NA4919 von INA bietet mit Innenring und 95x130x35 mm kompakte Bauform für hohe Radiallasten in Industrieanwendungen.
Das Nadellager (massiv) NA4919 ist ein einreihiges Radial-Wälzlager mit spanend hergestelltem Außenring und separatem Innenring. Durch die zylindrischen Wälzkörper weist dieses Lager eine geringe radiale Bauhöhe auf, nimmt jedoch hohe radiale Kräfte auf. Es verfügt über normale Radiallagerluft und arbeitet in einem Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad Celsius. Die Ausführung stammt vom Hersteller INA und entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen das Nadellager (massiv) NA4919 bevorzugt als Loslager bei beengten radialen Einbauverhältnissen. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau oder bei Wellenlagerungen mit hohen radialen Belastungen. Da dieses Wälzlager keine Axialkräfte aufnimmt, dient es ausschließlich der reinen Radialführung rotierender Wellen. Durch den mitgelieferten Innenring entfällt die Notwendigkeit, die Wellenoberfläche selbst als gehärtete und geschliffene Laufbahn auszuführen.
Der Außenring des NA4919 verfügt über eine Umfangsnut mit Schmierbohrung, wodurch Schmiermittel in den Arbeitsbereich der Nadeln gelangt. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig. Weil es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, muss die Lagerstelle über das Gehäuse gegen Schmutz abgedichtet sein. Bei der Montage lassen sich Innen- und Außenring getrennt voneinander auf Welle und Gehäuse aufziehen.
Mit einem Innendurchmesser von 95 mm an der Bohrung des Innenrings, einem Außendurchmesser von 130 mm am Außenring sowie einer Gesamtbreite von 35 mm entspricht das Lager standardisierten Abmessungen für den direkten Austausch in bestehenden Konstruktionen.
Der mitgelieferte Innenring dient als gehärtete Lauffläche für die Nadeln, wodurch das separate Härten oder Schleifen der Welle entfällt. Bei der Installation lässt sich der Innenring getrennt montieren, was den Einbau in Gehäusen erleichtert.
Über eine Umfangsnut sowie Schmierbohrungen im massiven Außenring lässt sich Schmierstoff direkt von außen über das Gehäuse an die Laufbahnen und den Stahlblechkäfig heranführen, um den Betrieb des Lagers zu unterstützen.
Mit normaler Radiallagerluft gefertigt, gleicht das Lager betriebsbedingte Maßänderungen durch Temperatureinflüsse und Passungssitze aus. Dies verhindert mechanische Verspannungen unter regulären Einsatzbedingungen.
Zwischen -20 und +100 Grad Celsius liegt der zulässige Betriebstemperaturbereich dieses Wälzlagers. Begrenzt wird dieser Bereich im Wesentlichen durch die Maßhaltigkeit der Komponenten sowie das gewählte Schmiermittel.
Dieses Modell ist eine offene Ausführung ohne Dichtscheiben. Ein offenes Wälzlager erfordert externe Dichtelemente wie Wellendichtringe im Gehäuse, um das Eindringen von Verunreinigungen und das Austreten von Schmierstoff zu verhindern.
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