INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 2,69 € | 50,99 € |
| 30 | 5,37 € | 48,31 € |
Das Nadellager (massiv) NKS22 von INA bietet kompakte Abmessungen von 22x35x20 mm für platzsparende Wellenlagerungen mit hoher radialer Tragkraft.
Das einreihige Nadellager (massiv) NKS22 fungiert als radiales Wälzlager für Lagerungsanordnungen mit geringem radialem Bauraum. In dieser Ausführung verzichtet das Lager auf einen Innenring, wodurch die zylindrischen Nadeln unmittelbar auf der gehärteten Welle abrollen. Zur präzisen Führung der Wälzkörper dient ein formstabiler Stahlblechkäfig. Ein massiver Außenring mit integrierter Umfangsnut und Schmierbohrungen erleichtert die Zufuhr von Schmierstoff direkt in den Laufbahnbereich.
Konstruktionen mit hohen radialen Belastungen und begrenzten Einbauverhältnissen nutzen dieses massive Nadellager zur Raumeinsparung. Durch den Wegfall des Innenrings bezieht sich der Bohrungsdurchmesser von 22 mm unmittelbar auf die Welle. Das Bauteil dient dabei als reines Loslager und nimmt keine axialen Führungskräfte auf. Typische Einsatzfelder finden sich überall dort, wo gehärtete und geschliffene Wellen als direkte Gegenlaufbahn zur Verfügung stehen.
Da das Lager ohne Innenring montiert wird, übernimmt die Welle selbst die Funktion der inneren Laufbahn. Hierfür ist eine fachgerecht gehärtete sowie fein bearbeitete Wellenoberfläche erforderlich, um vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden. Das offene Lager benötigt zudem eine externe Gehäuseabdichtung zum Schutz vor Verunreinigungen. Über die Schmiernut im Außenring lässt sich das Wälzlager im zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad gezielt mit Schmierstoff versorgen.
Das Lager weist einen Hüllkreisdurchmesser beziehungsweise eine Bohrung von 22 mm auf. Der Außendurchmesser beträgt 35 mm und die Baubreite liegt bei 20 mm. Da kein Innenring beiliegt, entspricht der Nenndurchmesser der Bohrung direkt dem Durchmesser der passenden Welle.
Die Ausführung ohne Innenring spart wertvollen radialen Bauraum ein und erlaubt größere Wellendurchmesser bei identischem Außendurchmesser. Die Nadeln laufen direkt auf dem Wellenzapfen. Dies setzt voraus, dass die Oberfläche der Welle gehärtet und geschliffen ist, um die Funktion des Innenrings vollständig zu übernehmen.
Der massive Außenring besitzt an der Außenseite eine umlaufende Nut sowie Schmierbohrungen. Über diese Kanäle gelangt Schmierfett oder Schmieröl durch das Gehäuse direkt an den Nadelkranz. Das erleichtert die Wartung im eingebauten Zustand, sofern eine entsprechende Schmiermittelzuführung im Lagergehäuse vorgesehen ist.
Das Nadellager ist für einen Betriebsbereich zwischen -20 und +100 Grad ausgelegt. Innerhalb dieser Grenzwerte behalten der Außenring und der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Bei der Auslegung müssen Anwender berücksichtigen, dass das gewählte Schmiermittel sowie die externe Abdichtung für denselben Temperaturbereich geeignet sind.
Die Einstufung in die Toleranzklasse P0 (auch Normaltoleranz oder PN genannt, vergleichbar mit ABEC 1) steht für Standardgenauigkeit im Maschinenbau. Sie definiert zulässige Abweichungen für Maße, Form und Rundlauf des Außenrings. Diese Genauigkeit deckt die Mehrheit gängiger Industrieanwendungen im allgemeinen Maschinenbau ab.
Dieses Wälzlager besitzt eine normale Radiallagerluft. Das tatsächliche Betriebsspiel stellt sich erst nach der Montage ein und hängt maßgeblich von den Fertigungstoleranzen der Gehäusebohrung sowie des Wellenlaufbahndurchmessers ab. Eine sorgfältige Maßabstimmung der Anschlussbauteile sorgt für eine einwandfreie Funktion.
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