INA
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Das Nadellager (massiv) RNA6906 von INA bietet kompakte radiale Tragfähigkeit bei Abmessungen von 35x47x30 mm für gehärtete Wellenlaufbahnen.
Das Nadellager (massiv) RNA6906 ist ein einreihiges Radial-Wälzlager ohne Innenring für kompakte Konstruktionen. Die Wälzkörper laufen direkt auf der Welle ab, wodurch der Außendurchmesser der gesamten Lagerstelle minimiert werden kann. Der spanend gefertigte, massive Außenring verfügt über eine integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrung, über die Schmierstoff gezielt zu den Nadeln gelangt. Mit einem Hüllkreis bzw. Bohrungsdurchmesser von 35 mm, einem Außendurchmesser von 47 mm und 30 mm Breite nimmt das Bauteil vor allem hohe Radialkräfte auf engem Raum auf.
Das Nadellager (massiv) RNA6906 kommt vor allem bei begrenztem radialem Bauraum und steifen Wellen zum Einsatz. Da dieses Lager konstruktiv ohne Innenring ausgeführt ist, läuft der Nadelkranz unmittelbar auf der gehärteten und geschliffenen Wellenlaufbahn ab. Als reines Loslager nimmt die Konstruktion ausschließlich radiale Belastungen auf und ermöglicht axiale Längenausgleiche der Welle im Gehäuse. Dies verhindert unerwünschte Verspannungen bei thermischen Längenänderungen im laufenden Betrieb.
Beim Nadellager (massiv) RNA6906 rollt der Nadelkranz mit dem Hüllkreisdurchmesser von 35 mm direkt auf dem Wellenzapfen ab. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die zylindrischen Nadeln gleichmäßig und hält sie in ihrer Position. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +100 Grad. Die Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 und die normale Radiallagerluft definieren die Laufeigenschaften. Da es sich um eine offene Ausführung handelt, schützt eine externe Abdichtung die Lagerstelle vor Schmutz und Feuchtigkeit.
Mit einer Bohrung bzw. einem Hüllkreis von 35 mm, einem Außendurchmesser von 47 mm und einer Breite von 30 mm baut das Lager radial sehr kompakt. Da kein Innenring vorhanden ist, dient der Wellenzapfen direkt als innere Lauffläche, was wertvollen Einbauraum im Gehäuse einspart.
Ohne Innenring lässt sich bei gegebenem Gehäusedurchmesser ein größerer Wellendurchmesser realisieren. Die Nadeln laufen unmittelbar auf der gehärteten Welle ab, wodurch die Steifigkeit der Konstruktion steigt und gleichzeitig das Gesamtgewicht der Baugruppe sinkt.
Für den Betrieb ist eine Temperaturspanne von -20 bis +100 Grad zulässig. In diesem Rahmen behalten der massive Außenring und der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Der eingesetzte Schmierstoff ist auf die jeweils vorherrschende Betriebstemperatur abzustimmen.
Über eine Umfangsnut mit Schmierbohrungen im Außenring gelangt Schmierfett oder Schmieröl von außen direkt an die Nadelreihen. Da es sich um ein offenes Lager ohne Dichtung handelt, sind externe Dichtungen zum Schutz vor Verunreinigungen vorzusehen.
P0 bzw. PN bezeichnet die genormte Normaltoleranz für Wälzlager und entspricht der Einstufung ABEC 1. Sie legt die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen für industrielle Standardanwendungen fest.
Ausgeführt ist das Lager mit normaler Radiallagerluft. Das tatsächliche Betriebsspiel stellt sich nach dem Einbau über das Maß der geschliffenen Wellenlaufbahn sowie die Gehäusepassung ein.
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