SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,70 € | 13,26 € |
| 25 | 1,39 € | 12,57 € |
| 50 | 2,09 € | 11,87 € |
Kompaktes Nadellager (massiv) NK7/12 TN von SKF Wälzlager ohne Innenring in den Maßen 7x14x12 mm für radiale Belastungen auf gehärteten Wellen.
Das Nadellager (massiv) NK7/12 TN ist ein einreihiges Radial-Wälzlager ohne Innenring mit den Maßen 7 mm Bohrung, 14 mm Außendurchmesser und 12 mm Breite. Der Hersteller SKF Wälzlager fertigt diese Ausführung mit einem leichten Polyamidkäfig sowie normaler Radiallagerluft. Das offene Lager verfügt am Außenring über eine Umfangsnut mit Schmierbohrungen zur gezielten Nachschmierung. Da der Innenring entfällt, laufen die Nadeln direkt auf der Welle, wodurch sich bei beengten Platzverhältnissen eine minimale radiale Bauhöhe ergibt.
Dieses Nadellager eignet sich für Konstruktionen, bei denen hohe radiale Kräfte auf engem Bauraum aufgenommen werden müssen. Durch den Verzicht auf einen Innenring dient die Oberfläche der Welle unmittelbar als Laufbahn. Voraussetzung hierfür ist ein gehärteter und feingeschliffener Wellensitz. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Antrieben und Baugruppen mit durchgehenden Wellen. In diesen Systemen übernimmt das Lager die Funktion eines Loslagers, das rein radiale Kräfte führt und axiale Verschiebungen der Welle ausgleicht.
Die Ausführung ohne Innenring spart Gewicht sowie radialen Einbauraum und verlangt eine präzise bearbeitete Wellenlaufbahn nach Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Der integrierte Polyamidkäfig sorgt für eine ruhige Führung der Nadeln bei Betriebstemperaturen zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Weil es sich um ein offenes Lager handelt, müssen Sie die Lagerstelle vor Schmutz schützen und über die Schmiernut im Außenring kontinuierlich mit Schmierstoff versorgen. Für Anwendungen mit Standardanforderungen bietet die normale Radiallagerluft ein ausgewogenes Betriebsspiel.
Diese Ausführung kombiniert einen massiven Außenring mit einem einreihigen Nadelkranz und verzichtet auf einen separaten Innenring. Bei Abmessungen von 7 mm Bohrung, 14 mm Außendurchmesser und 12 mm Breite beansprucht das Lager minimale radiale Bauhöhe. Ein Polyamidkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm. Zur Schmierstoffzufuhr besitzt der Außenring eine Umfangsnut mit Schmierbohrung.
Weil dieses Nadellager ohne Innenring geliefert wird, fungiert die Welle direkt als Laufbahn für die Nadeln. Der Wellenzapfen muss gehärtet, feingeschliffen und maßgenau gefertigt sein, um vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden. Die Genauigkeit der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 setzt einen exakt zylindrischen Sitz voraus, damit die normale Radiallagerluft im Betrieb erhalten bleibt.
Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad Celsius ausgelegt. Diese Spanne wird maßgeblich durch den verbauten Polyamidkäfig bestimmt, der bei diesen Temperaturen formstabil und elastisch bleibt. Überschreiten Sie diesen Bereich nicht, da sich sonst das Käfigmaterial verformen und die Führung der Nadeln beeinträchtigt werden kann.
Als offenes Wälzlager besitzt die Ausführung NK7/12 TN keine integrierten Dichtungen. Der Außenring ist mit einer Umfangsnut sowie Schmierbohrungen versehen, über die Schmierfett oder Schmieröl von außen direkt zwischen die Nadeln gelangt. Um das Austreten von Schmierstoff und das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern, ist eine externe Abdichtung des Lagergehäuses erforderlich.
Die Angabe normale Radiallagerluft beschreibt das werksseitige Radialspiel zwischen den Nadeln und den Laufbahnen im unbelasteten Zustand. Dieses Standardspiel trägt dazu bei, dass die Wälzkörper auch unter betriebsbedingter Erwärmung und üblichen Passungsmaßen der Gehäusebohrung leichtgängig abrollen, ohne dass unzulässige Verspannungen im Lagerverband auftreten.
Nein, Nadellager dieser Bauart dienen ausschließlich als reine Radiallager und wirken als Loslager. Sie können axiale Wellenverlagerungen in beiden Richtungen aufnehmen, nehmen jedoch keinerlei Axialkräfte auf. Treten in der Konstruktion axiale Belastungen auf, müssen Sie diese durch zusätzliche Axiallager oder geeignete Führungselemente separat abstützen.
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