ZEN
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Das offene Nadellager (massiv) HJ405228 von ZEN bietet mit 63,5 mm Bohrung hohe radiale Belastbarkeit auf kompaktem Bauraum.
Dieses Nadellager (massiv) HJ405228 des Herstellers ZEN nimmt als radiales Wälzlager hohe Kräfte bei vergleichsweise geringem Bauraumbedarf auf. Dank der massiven Ringkonstruktion eignet sich die Ausführung für anspruchsvolle mechanische Baugruppen. Die Abmessungen betragen 63,5 mm im Innendurchmesser, 82,55 mm im Außendurchmesser sowie 44,45 mm in der Breite. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 mit normaler Radiallagerluft.
Die Ausführung kommt vorrangig in Lagerungsanordnungen zum Einsatz, bei denen hohe radiale Kräfte auf engem Raum aufgenommen werden müssen. Derartige Anforderungen treten in industriellen Getriebestufen sowie in Wellenlagerungen mit begrenztem radialem Einbauraum auf. Die massive Ausführung der Innen- und Außenringe bietet eine hohe Formstabilität gegenüber Stoßbelastungen und setzt ausreichend steife Anschlusskonstruktionen in Gehäuse und Welle voraus.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die zylindrischen Nadelrollen präzise parallel zur Wellenachse und sorgt für einen reibungsarmen Lauf. Das Bauteil ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad ausgelegt. Da das Lager offen ausgeführt ist und keine Dichtscheiben besitzt, erfolgt die Schmiermittelversorgung über das Gehäuse. Externe Dichtelemente der Anschlusskonstruktion übernehmen dabei den Schutz vor Verunreinigungen.
Mit einer Bohrung von 63,5 mm, einem Außendurchmesser von 82,55 mm und einer Breite von 44,45 mm besitzt das Lager zöllig basierte Hauptabmessungen. Diese Maße sind auf entsprechende Wellen- und Gehäusebohrungen abgestimmt, um eine radiale Tragfähigkeit bei geringer radialer Bauhöhe bereitzustellen.
Diese Kennzeichnung steht für die Standard-Genauigkeitsklasse von Wälzlagern im industriellen Einsatz. Sie definiert die zulässigen Abweichungen von Maß-, Form- und Laufgenauigkeit für Bohrung, Außendurchmesser und Rundlauf. Für herkömmliche Maschinenbau- und Antriebsanwendungen genügt diese Präzision.
Offene Wälzlager ohne eigene Dichtscheiben erfordern eine Schmierstoffversorgung über das umgebende Gehäuse. Das Bauteil lässt sich wahlweise mit Schmieröl im Umlaufbetrieb oder mit Wälzlagerfett betreiben. Externe Gehäusedichtungen wie Wellendichtringe schützen die Laufbahnen vor dem Eindringen von Schmutz.
Für den Betrieb ist ein Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad Celsius spezifiziert. Begrenzender Faktor ist neben der Maßhaltigkeit der Komponenten vor allem die thermische Eignung des eingesetzten Schmierstoffs. Der integrierte Stahlblechkäfig ist für diese Temperaturspanne ausgelegt.
Als normale Radiallagerluft, häufig als CN bezeichnet, wird das konstruktiv vorgesehene Radialspiel vor dem Einbau verstanden. Nach dem Fügen auf Welle und Gehäuse verringert sich dieses Spiel durch Aufweitung des Innenrings und Einschnürung des Außenrings auf das Betriebsspiel.
Massive Nadellager verfügen über spanabhebend gefertigte, dickwandige Außenringe. Sie bieten eine höhere Formstabilität als dünnwandige, spanlos geformte Nadelhülsen. Dadurch nehmen sie höhere Belastungen auf und eignen sich für steif ausgeführte Lagerstellen im Maschinenbau.
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