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Das Nadellager (massiv) NK110/30 von NKE Steyr bietet hohe radiale Tragfähigkeit auf kompaktem Bauraum bei Abmessungen von 110x130x30 mm.
Das Nadellager (massiv) NK110/30 von NKE Steyr ist als einreihiges Wälzlager ohne Innenring konzipiert. Diese Bauform läuft direkt auf einer gehärteten und geschliffenen Welle. Dadurch reduziert sich der radiale Bauraumbedarf bei stabiler Führung durch den massiven Außenring. Die Ausführung verfügt über normale Radiallagerluft und entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Ein robuster Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad Celsius.
Hohe radiale Belastungen bei stark eingeschränktem radialen Bauraum bilden das primäre Anwendungsfeld für diese Bauform. Konstruktionen nutzen den Wellendurchmesser unmittelbar als Laufbahn, wodurch kein zusätzlicher Raum für einen Innenring benötigt wird. Die integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrungen ermöglicht die Schmierstoffzufuhr direkt durch das Gehäuse an die Laufbahn.
Lagerungen ohne Innenring setzen eine gehärtete und feinstbearbeitete Gegenlauffläche auf der Welle voraus. Passen Härte und Oberflächenbeschaffenheit der Welle zur Belastung, lässt sich die radiale Tragfähigkeit bei schlanker Bauweise nutzen. Da die Ausführung als offenes Lager keine Dichtscheiben besitzt, schützt eine bauseitige Gehäuseabdichtung vor dem Eintrag von Schmutz sowie Schmierstoffverlust.
Als massives, einreihiges Radiallager von NKE Steyr verzichtet diese Ausführung auf einen Innenring, sodass die Nadeln unmittelbar auf der Welle laufen. Diese Konstruktion minimiert die Bauhöhe im Gehäuse. Der massive Außenring stabilisiert das Lager und führt die Wälzkörper exakt.
Das Lager weist einen Hüllkreisdurchmesser beziehungsweise eine Bohrung von 110 mm unter den Nadeln auf. Der Außendurchmesser beträgt 130 mm und die Breite liegt bei 30 mm. Diese Proportionen ermöglichen kompakte Lagerungen für Wellen mit 110 mm Nenndurchmesser.
Weil das Lager ohne Innenring montiert wird, dient die Welle direkt als Laufbahn. Die Oberfläche der Welle muss gehärtet sowie fein geschliffen sein, damit die zylindrischen Nadeln verschleißarm abrollen können. Ungehärtete Wellen würden unter Betriebsbelastung rasch beschädigt.
Der massive Außenring ist mit einer umlaufenden Umfangsnut und Schmierbohrungen versehen. Über entsprechende Kanäle im Aufnahmegehäuse lässt sich das Lager im eingebauten Zustand gezielt mit Fett oder Schmieröl versorgen, ohne die Baugruppe demontieren zu müssen.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +100 Grad Celsius ausgelegt. Der integrierte Stahlblechkäfig und die metallischen Lagerringe widerstehen diesem thermischen Rahmen problemlos. Bei der Auswahl des Schmiermittels und externer Dichtungen sollten Sie diesen Temperaturbereich ebenfalls berücksichtigen.
Ohne eigene Dichtscheiben konstruiert, zeichnet sich diese offene Bauart durch geringe Reibung aus. Sie erfordert eine saubere Betriebsumgebung oder eine bauseitige Abdichtung des Gehäuses, um das Austreten von Schmierstoff und den Eintritt von Partikeln zu verhindern.
NKE AUSTRIA GmbH
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