NKE
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Das zweireihige Nadellager (massiv) RNA6914 von NKE Steyr bietet hohe radiale Belastbarkeit bei kompakten Abmessungen von 80x100x54 mm ohne Innenring.
Das Nadellager (massiv) RNA6914 ist ein offenes, zweireihiges Wälzlager mit kompaktem radialem Bauraum. Mit einem Hüllkreisdurchmesser von 80 mm, einem Außendurchmesser von 100 mm und einer Breite von 54 mm nimmt das Lager hohe Radialkräfte auf. Der integrierte Stahlblechkäfig führt und trennt die Nadelrollen beider Reihen. Durch die Ausführung von NKE Steyr in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und mit normaler Radiallagerluft lässt sich die Komponente in standardisierte Baugruppen des Maschinenbaus integrieren.
Dieses zweireihige Wälzlager eignet sich für Konstruktionen, in denen bei begrenztem radialem Bauraum hohe Radiallasten aufgenommen werden müssen. Da das Lager ohne Innenring konzipiert ist, laufen die Nadeln direkt auf der gehärteten und geschliffenen Welle. Dies spart radialen Einbauraum und erhöht die Steifigkeit der Lagerung. Typische Einsatzgebiete umfassen Industrieanwendungen mit hohen Radiallasten, bei denen die Wellen als gehärtete Laufbahnen ausgeführt sind.
Bei der Verwendung ohne Innenring fungiert die Welle selbst als Laufbahn. Sie muss daher eine gehärtete und feinstbearbeitete Oberfläche aufweisen, um den Verschleiß zu minimieren. Für die Schmierstoffversorgung verfügt der Außenring über eine Umfangsnut mit Schmierbohrungen, was das Nachschmieren im Betrieb erleichtert. Da es sich um ein offenes Lager handelt, dient eine externe Gehäuseabdichtung dem Schutz gegen Schmutzeintrag und Schmierstoffverlust.
Ein massives, zweireihiges Nadellager ohne Innenring mit den Abmessungen 80 mm Bohrung bzw. Hüllkreis, 100 mm Außendurchmesser und 54 mm Breite. Es zeichnet sich durch seine kompakte radiale Bauweise bei hoher radialer Tragfähigkeit aus. Ein Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper, während eine Umfangsnut mit Schmierbohrung das Nachschmieren im eingebauten Zustand erleichtert.
Da die Nadeln unmittelbar auf der Welle abrollen, muss der Wellenzapfen gehärtet und feinstbearbeitet sein. Die Welle übernimmt die Funktion des Innenrings, weshalb Härte und Oberflächengüte der Laufbahn direkt die Betriebsdauer des Lagers bestimmen. Konstrukteure sparen dadurch den Bauraum für einen separaten Innenring ein und erzielen eine steifere Lagerung.
Das Lager ist für einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +100 Grad ausgelegt. Die Kombination aus massiven Lagerringen und einem Stahlblechkäfig deckt übliche industrielle Einsatzbedingungen ab. Bei der Auslegung müssen Anwender zudem den zulässigen Temperaturbereich des verwendeten Schmierstoffs sowie der umgebenden Gehäusedichtungen berücksichtigen.
Über die am Außenring integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrungen lässt sich das Schmiermittel direkt in den Nadelkranz leiten. Da das Lager als offene Ausführung ausgeführt ist, erfolgt die Erstschmierung anwendungsbezogen mit Schmierfett oder Schmieröl. Externe Gehäusedichtungen sind erforderlich, um das Schmiermittel im Lagerbereich zu halten.
Diese Einstufung entspricht der Normaltoleranz beziehungsweise dem Standard ABEC 1. Sie definiert die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen für den Außendurchmesser und die Lagerbreite. Diese Standardgenauigkeit genügt für die Mehrzahl aller industriellen Antriebe und Maschinenanwendungen ohne erhöhte Präzisionsanforderungen.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das Standardspiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im unbelasteten Zustand. Das tatsächliche Betriebsspiel stellt sich nach dem Einpressen des Außenrings in das Gehäuse und dem Einführen der Welle ein. Es gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen aus und ermöglicht den reibungsarmen Lauf der beiden Nadelreihen.
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