SKF
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Das offene Nadellager (massiv) RNA4917 von SKF spart mit den Maßen 100x120x35 mm ohne Innenring wertvollen radialen Bauraum bei hoher Belastbarkeit.
Das Nadellager (massiv) RNA4917 von SKF ist ein radiales Wälzlager mit massivem Außenring, das ohne Innenring ausgeführt ist. Mit einem Hüllkreisdurchmesser von 100 mm an der Bohrung, einem Außendurchmesser von 120 mm sowie einer Breite von 35 mm bietet dieses einreihige Lager eine besonders kompakte Bauhöhe. Die Wälzkörper laufen direkt auf einer gehärteten Welle, wodurch Konstruktionen bei radialen Belastungen schlank ausfallen. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Das Nadellager (massiv) RNA4917 eignet sich vor allem für Lagerungsanordnungen mit hohen radialen Kräften, bei denen der radiale Einbauraum begrenzt ist. Durch den Verzicht auf einen Innenring ermöglicht das Lager vergleichsweise große Wellendurchmesser bei schlankem Außenmaß. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie in Konstruktionen, bei denen die Welle selbst als Laufbahn vorbereitet werden kann. Ein Stahlblechkäfig führt die Zylindernadeln und hält sie im Betrieb auf gleichmäßigem Abstand.
Da das Nadellager (massiv) RNA4917 ohne eigenen Innenring montiert wird, übernimmt die Welle direkt die Funktion der inneren Laufbahn. Konstrukteure sollten daher darauf achten, dass der Wellenlaufbahnbereich gehärtet und geschliffen ausgeführt ist, um Verschleiß zu vermeiden. Dieses offene Lager verfügt über eine Umfangsnut mit Schmierbohrungen im Außenring, was die Nachschmierung im Gehäusesitz erleichtert. Da keine integrierten Dichtungen vorhanden sind, empfiehlt sich eine externe Gehäuseabdichtung. Das Bauteil ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad ausgelegt.
Dieses Wälzlager besitzt einen inneren Hüllkreisdurchmesser von 100 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm und eine Breite von 35 mm. Da es sich um eine Ausführung ohne Innenring handelt, bestimmt der Bohrungsdurchmesser von 100 mm direkt den erforderlichen Durchmesser des Wellenzapfens, auf dem die Nadeln des einreihigen Lagers abrollen.
Der Verzicht auf einen Innenring reduziert die radiale Bauhöhe der Lagerung. Dadurch können Konstrukteure eine steifere Welle bei gleichem Gehäusedurchmesser einsetzen. Voraussetzung für diese Bauart ist, dass die Oberfläche der Welle gehärtet und geschliffen wird, da sie den Nadeln als unmittelbare Gegenlaufbahn dient.
Der massive Außenring des Lagers besitzt eine Umfangsnut mit Schmierbohrungen. Über diese Geometrie kann Schmierstoff von außen direkt in den Wälzkörperraum zugeführt werden. Da es sich um ein offenes Lager ohne eigene Dichtungen handelt, erfolgt die Schmierung je nach Betriebsumgebung über externe Schmierkanäle oder ein Ölbad.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich für diese Ausführung liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Innerhalb dieser thermischen Grenzen behalten der Außenring und der verbaute Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Bei der Auswahl von Schmierfett oder Schmieröl ist darauf zu achten, dass der Schmierstoff ebenfalls für diesen Temperaturbereich spezifiziert ist.
Das Lager wird in der Normaltoleranz P0/PN gefertigt, was der Toleranzklasse ABEC 1 entspricht. Diese Standard-Genauigkeit reicht für gewöhnliche industrielle Anwendungen im Maschinen- und Vorrichtungsbau vollkommen aus. Zusammen mit der normalen Radiallagerluft bietet das Lager bei fachgerechter Bearbeitung des Wellensitzes ein verlässliches Betriebsverhalten.
Der Käfig aus Stahlblech hält die einzelnen Nadeln auf gleichmäßigem Abstand und führt sie spurtreu durch die Lastzone. Er verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander, reduziert dadurch Reibung sowie Wärmeentwicklung und trägt zu einem vibrationsarmen Lauf des einreihigen Wälzlagers bei.
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