SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 7,53 € | 143,02 € |
| 20 | 15,07 € | 135,48 € |
Das Nadellager (massiv) NK100/26 von SKF bietet kompakte 100x120x26 mm für hohe radiale Tragfähigkeit direkt auf der gehärteten Welle.
Mit dem Nadellager (massiv) NK100/26 erhalten Sie ein einreihiges Wälzlager von SKF Wälzlager für radial hoch belastete Lagerstellen bei geringem radialem Bauraum. Das Lager besitzt einen massiven Außenring mit 120 mm Außendurchmesser und 26 mm Breite. Da diese Ausführung ohne Innenring ausgeführt ist, laufen die Nadeln direkt auf einem Wellendurchmesser von 100 mm. Ein Stahlblechkäfig führt den Nadelkranz gleichmäßig und trägt zu einem reibungsarmen Lauf bei.
Das Lager wird bevorzugt als Loslager in kompakten Baugruppen eingesetzt, wenn Wellendurchbiegungen oder thermische Längenänderungen axial ausgeglichen werden müssen. Durch den Verzicht auf einen Innenring spart die Konstruktion radialen Einbauraum bei hoher Wellensteifigkeit. Das offene Design mit Umfangsnut und Schmierbohrungen im Außenring erleichtert die Schmierstoffzufuhr im laufenden Betrieb. Die Auslegung deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad ab.
Weil der Innenring entfällt, dient die Welle selbst als Laufbahn für die Nadeln. Die Wellenlaufbahn erfordert eine gehärtete und feinstbearbeitete Oberfläche, um Verschleiß entgegenzuwirken. Das Lager erfüllt die Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 und besitzt die normale Radiallagerluft. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, dient eine externe Gehäusedichtung dazu, Schmutzeintritt abzuwehren und Schmierstoff im System zu halten.
Die Abmessungen betragen 100 mm Hüllkreisdurchmesser bzw. Bohrungsmaß, 120 mm Außendurchmesser und 26 mm Baubreite. Durch diesen schmalen radialen Querschnitt eignet sich die Bauform gut für Konstruktionen mit begrenztem radialem Bauraum.
Ohne Innenring laufen die Nadeln unmittelbar auf der Welle. Dies ermöglicht einen größeren Wellendurchmesser bei vorgegebenem Gehäusedurchmesser und erhöht die Steifigkeit der Welle. Die Wellenoberfläche muss dafür gehärtet und geschliffen sein, um als Lauffläche zu dienen.
Als offenes Lager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dichtscheiben. Für den Einsatz in staubiger oder feuchter Umgebung ist eine externe Dichtung im Gehäuse vorzusehen, die Schmierstoffverlust verhindert und das Eindringen von Schmutzpartikeln abwehrt.
Der Außenring ist mit einer umlaufenden Schmiernut sowie Schmierbohrungen versehen. Über diese Kanäle lässt sich das Lager im Gehäuse gezielt mit Schmierfett oder Schmieröl nachschmieren, ohne dass die umgebende Baugruppe demontiert werden muss.
Der spezifizierte Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +100 Grad. Maßgeblich für die thermischen Einsatzgrenzen sind bei dieser offenen Ausführung der Stahlblechkäfig und das gewählte Schmiermittel der übergeordneten Konstruktion.
Die normale Radiallagerluft definiert das interne Spiel zwischen Nadeln und Laufbahnen im Ausgangszustand. Sie trägt dazu bei, dass sich die Wälzkörper auch bei temperaturbedingten Maßänderungen frei abwälzen können, ohne Verspannungen im System zu verursachen.
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