SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 3,08 € | 58,45 € |
| 30 | 6,15 € | 55,38 € |
Das einreihige Nadellager (massiv) NA4910 von SKF bietet kompakte Abmessungen von 50x72x22 mm bei hoher radialer Tragfähigkeit für industrielle Wellenlagerungen.
Das Nadellager (massiv) NA4910 von SKF ist ein radiales Wälzlager mit Innenring, das sich durch eine geringe radiale Bauhöhe bei gleichzeitig hoher Tragfähigkeit auszeichnet. Mit einer Bohrung von 50 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm und einer Breite von 22 mm eignet sich dieses Lager für Konstruktionen, bei denen der verfügbare Bauraum begrenzt ist. Die Kombination aus massiven Außenringen, Nadelkranz und separatem Innenring ermöglicht den Einsatz auch auf nicht gehärteten Wellen. Ein robuster Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Bauform im Maschinenbau vor allem dann, wenn hohe Radialkräfte bei minimalem radialem Bauraum aufgenommen werden müssen. Als Loslager nimmt das Nadellager reine Radiallasten auf und lässt axiale Verschiebungen der Welle problemlos zu. Durch den vorhandenen Innenring muss die Welle im Lagerbereich nicht separat als gehärtete und geschliffene Laufbahn ausgeführt sein, was die mechanische Bearbeitung vereinfacht und Reparaturzeiten in der Werkstatt verkürzt.
Das offene Lager besitzt eine integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrung, wodurch Schmierstoff direkt in das Innere geführt werden kann. Da keine integrierten Dichtungen vorhanden sind, lässt sich das Schmiermittel frei verteilen; externe Dichtsysteme schützen den Bereich vor Verschmutzung. Die Standard-Toleranzklasse P0/PN (entspricht ABEC 1) und die normale Radiallagerluft sind auf einen verlässlichen Betrieb im zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad Celsius ausgelegt. Der Innenring lässt sich bei Bedarf getrennt vom Außenring montieren.
Die Abmessungen betragen 50 mm an der Innenringbohrung, 72 mm am Außenring sowie eine Gesamtbreite von 22 mm. Diese genormten Maße ermöglichen den passgenauen Einbau in Gehäuse und auf Wellen im industriellen Maschinenbau.
Ein Innenring dient den Wälzkörpern als gehärtete Laufbahn, falls die Maschinenwelle selbst nicht gehärtet oder feinstbearbeitet werden kann. Dadurch entfällt das Schleifen der Welle auf Laufbahnqualität. Zudem lässt sich der Innenring getrennt montieren, was den Einbau in engen Baugruppen erleichtert.
Normale Radiallagerluft bezeichnet das werksseitige Radialspiel zwischen Nadelrollen und Laufbahnen bei Raumtemperatur. Diese Ausführung ist für gewöhnliche Passungskombinationen und moderate Betriebstemperaturen vorgesehen. Sie trägt dazu bei, dass sich das Lager nach dem Fügen weder verklemmt noch unzulässiges Spiel aufweist.
Über eine im massiven Außenring eingebrachte Umfangsnut mit Schmierbohrungen gelangt Schmierfett oder Schmieröl direkt an die Nadeln und den Stahlblechkäfig. Weil das offene Lager keine eigenen Dichtscheiben besitzt, binden Anwender es in der Regel in einen Ölkreislauf ein oder setzen externe Wellendichtringe gegen Schmutzeintrag ein.
Der zulässige Betriebsbereich erstreckt sich von -20 bis +100 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzwerte behalten die Bauteile ihre Formstabilität und Funktion. Bei der Auslegung sollte der gewählte Schmierstoff auf diesen Einsatzbereich abgestimmt werden, da Schmierfette und Öle die tatsächliche Temperaturobergrenze oft mitbestimmen.
Nadellager dieser massiven Bauart nehmen ausschließlich radiale Kräfte auf. Sie fungieren mechanisch als Loslager, sodass sich thermische Längenänderungen der Welle axial spannungsfrei ausgleichen. Axiale Kräfte dürfen nicht über dieses Lager übertragen werden, wofür separate Axiallager in der Konstruktion erforderlich sind.
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