RNAO55-68-20 Nadellager (Massiv) von INA
RNAO55-68-20 Nadellager (Massiv) von INA

INA

Nadellager (Massiv) INA RNAO55-68-20

Technische Daten
 
Innendurchmesser
55 mm
Außendurchmesser
68 mm
Breite
20 mm
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Innenring
ohne Innenring
Temperaturbereich
-20 bis +100 °C
Schmierung
ohne Schmierbohrung(en)
Nadelreihen
einreihiges Lager
Gewicht
0,17 kg
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Nadellager (Massiv) INA RNAO55-68-20
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Nadellager (Massiv) INA RNAO55-68-20

Das Nadellager (massiv) RNAO55-68-20 von INA spart Bauraum durch den Verzicht auf einen Innenring bei Maßen von 55x68x20 mm.

Das Nadellager (massiv) RNAO55-68-20 ist ein offenes, einreihiges Radial-Wälzlager ohne Innenring und ohne Borde. Mit einem Hüllkreisdurchmesser von 55 mm, einem Außendurchmesser von 68 mm sowie einer Breite von 20 mm eignet sich die Konstruktion für radiale Belastungen bei geringem radialem Einbauraum. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig im Lager. Dieses Lager von INA ist für den Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad ausgelegt und entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.

Wofür eignet sich das Nadellager (massiv) RNAO55-68-20?

Konstrukteure greifen auf diese Bauform zurück, wenn bei hoher radialer Krafteinwirkung nur minimale Bauhöhe zur Verfügung steht. Durch den fehlenden Innenring läuft der Nadelkranz direkt auf der Welle. Typische Einsatzgebiete finden sich in kompakten Baugruppen, in denen die Welle als gehärtete und geschliffene Gegenlaufbahn fungiert. Da das Lager keine bordgeführten Ringe aufweist, übernimmt es im Verbund die Funktion eines reinen Loslagers und überträgt keinerlei Axialkräfte.

Was ist beim Betrieb ohne Innenring zu beachten?

Weil der Nadelkranz unmittelbar die Wellenoberfläche berührt, hängen Rundlauf und Tragfähigkeit direkt von der Beschaffenheit der Welle ab. Diese muss den Anforderungen an eine Wälzlagerlaufbahn entsprechen, also feinstbearbeitet und ausreichend gehärtet sein. Bei der Auslegung der Konstruktion ist zudem zu berücksichtigen, dass das Lager bordlos aufgebaut ist. Daher benötigen Wälzkörper und Außenring eine seitliche Begrenzung über das Gehäuse oder Anlaufscheiben. Mangels Schmierbohrung erfolgt die Schmierstoffzufuhr seitlich über die Gehäuseumgebung.

Was zeichnet das Nadellager (massiv) RNAO55-68-20 aus?

Ein massiver Außenring ohne Borde, der Verzicht auf einen Innenring sowie ein geführter Stahlblechkäfig charakterisieren diese Baureihe. Mit 55 mm Bohrung, 68 mm Außenmaß und 20 mm Breite nimmt das einreihige Wälzlager hohe radiale Kräfte auf extrem kompaktem Bauraum auf.

Welche Anforderungen stellt das Lager an die Welle?

Da das Lager keinen eigenen Innenring mitbringt, läuft der Nadelkranz direkt auf der Welle. Diese muss daher zylindrisch, geschliffen und gehärtet ausgeführt sein, um die Funktion einer inneren Wälzkörperlaufbahn ohne vorzeitigen Verschleiß zu erfüllen.

Wie wird das Nadellager RNAO55-68-20 abgedichtet und geschmiert?

Es handelt sich um ein offenes Lager ohne integrierte Schmierbohrungen oder Dichtringe. Die Zufuhr von Schmierfett oder Schmieröl muss über die umgebende Konstruktion erfolgen. Externe Dichtringe im Lagergehäuse schützen das Bauteil vor Schmutzeintrag und verhindern das Austreten des Schmierstoffs.

Welcher Temperaturbereich ist für dieses Lager zulässig?

Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +100 Grad spezifiziert. Innerhalb dieses thermischen Fensters behalten die Komponenten ihre Formstabilität und der Stahlblechkäfig führt die Nadeln innerhalb der Spezifikation.

Was bedeutet die Toleranzklasse P0 / PN beziehungsweise ABEC 1?

P0 beziehungsweise Normaltoleranz (PN) sowie ABEC 1 definieren die grundlegende Präzisionsklasse für Maß- und Formgenauigkeit im Maschinenbau. Diese Fertigungsnorm bietet eine Standardgenauigkeit für reguläre Industrieanwendungen ohne gesteigerte Präzisionsanforderungen.

Kann das RNAO55-68-20 axiale Kräfte aufnehmen?

Nein, dieses Nadellager arbeitet rein als Loslager. Weder der bordlose Außenring noch der Nadelkranz besitzen Anlaufschultern, um Axialkräfte zu stützen. Eine axiale Führung der Welle muss in der Gesamtkonstruktion durch separate Axiallager oder entsprechende Führungsflächen übernommen werden.

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