INA
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Das Nadellager (massiv) RNAO55-68-20 von INA spart Bauraum durch den Verzicht auf einen Innenring bei Maßen von 55x68x20 mm.
Das Nadellager (massiv) RNAO55-68-20 ist ein offenes, einreihiges Radial-Wälzlager ohne Innenring und ohne Borde. Mit einem Hüllkreisdurchmesser von 55 mm, einem Außendurchmesser von 68 mm sowie einer Breite von 20 mm eignet sich die Konstruktion für radiale Belastungen bei geringem radialem Einbauraum. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig im Lager. Dieses Lager von INA ist für den Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad ausgelegt und entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Konstrukteure greifen auf diese Bauform zurück, wenn bei hoher radialer Krafteinwirkung nur minimale Bauhöhe zur Verfügung steht. Durch den fehlenden Innenring läuft der Nadelkranz direkt auf der Welle. Typische Einsatzgebiete finden sich in kompakten Baugruppen, in denen die Welle als gehärtete und geschliffene Gegenlaufbahn fungiert. Da das Lager keine bordgeführten Ringe aufweist, übernimmt es im Verbund die Funktion eines reinen Loslagers und überträgt keinerlei Axialkräfte.
Weil der Nadelkranz unmittelbar die Wellenoberfläche berührt, hängen Rundlauf und Tragfähigkeit direkt von der Beschaffenheit der Welle ab. Diese muss den Anforderungen an eine Wälzlagerlaufbahn entsprechen, also feinstbearbeitet und ausreichend gehärtet sein. Bei der Auslegung der Konstruktion ist zudem zu berücksichtigen, dass das Lager bordlos aufgebaut ist. Daher benötigen Wälzkörper und Außenring eine seitliche Begrenzung über das Gehäuse oder Anlaufscheiben. Mangels Schmierbohrung erfolgt die Schmierstoffzufuhr seitlich über die Gehäuseumgebung.
Ein massiver Außenring ohne Borde, der Verzicht auf einen Innenring sowie ein geführter Stahlblechkäfig charakterisieren diese Baureihe. Mit 55 mm Bohrung, 68 mm Außenmaß und 20 mm Breite nimmt das einreihige Wälzlager hohe radiale Kräfte auf extrem kompaktem Bauraum auf.
Da das Lager keinen eigenen Innenring mitbringt, läuft der Nadelkranz direkt auf der Welle. Diese muss daher zylindrisch, geschliffen und gehärtet ausgeführt sein, um die Funktion einer inneren Wälzkörperlaufbahn ohne vorzeitigen Verschleiß zu erfüllen.
Es handelt sich um ein offenes Lager ohne integrierte Schmierbohrungen oder Dichtringe. Die Zufuhr von Schmierfett oder Schmieröl muss über die umgebende Konstruktion erfolgen. Externe Dichtringe im Lagergehäuse schützen das Bauteil vor Schmutzeintrag und verhindern das Austreten des Schmierstoffs.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +100 Grad spezifiziert. Innerhalb dieses thermischen Fensters behalten die Komponenten ihre Formstabilität und der Stahlblechkäfig führt die Nadeln innerhalb der Spezifikation.
P0 beziehungsweise Normaltoleranz (PN) sowie ABEC 1 definieren die grundlegende Präzisionsklasse für Maß- und Formgenauigkeit im Maschinenbau. Diese Fertigungsnorm bietet eine Standardgenauigkeit für reguläre Industrieanwendungen ohne gesteigerte Präzisionsanforderungen.
Nein, dieses Nadellager arbeitet rein als Loslager. Weder der bordlose Außenring noch der Nadelkranz besitzen Anlaufschultern, um Axialkräfte zu stützen. Eine axiale Führung der Welle muss in der Gesamtkonstruktion durch separate Axiallager oder entsprechende Führungsflächen übernommen werden.
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