SKF
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Das Nadellager (massiv) RNA69/32 von SKF bietet mit 40x52x36 mm eine hoch belastbare, radial kompakte Lagerung direkt auf der Welle.
Das Nadellager (massiv) RNA69/32 von SKF ist als einreihiges, offenes Wälzlager ohne Innenring konzipiert. Mit den Abmessungen von 40 mm Bohrung, 52 mm Außendurchmesser und 36 mm Breite beansprucht dieses Wälzlager radial minimalen Bauraum. Es eignet sich für Konstruktionen, bei denen die Welle gehärtet und geschliffen als Laufbahn dient. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei Betriebstemperaturen von -20 bis +100 Grad Celsius.
Dieses massive Nadellager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo hohe radiale Kräfte auf engem Raum aufgenommen werden müssen. Durch den Verzicht auf einen separaten Innenring sparen Konstruktionen wertvollen radialen Einbauraum ein. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau, bei denen die Welle selbst als Laufbahn fungiert. Das Lager dient als Loslager, wodurch axiale Längenausdehnungen der Welle ungehindert ausgeglichen werden.
Da das Nadellager RNA69/32 ohne Innenring gefertigt wird, laufen die Nadeln direkt auf dem Wellenzapfen. Voraussetzung hierfür ist eine gehärtete und geschliffene Wellenlaufbahn, um Verschleiß zu vermeiden. Für eine gezielte Nachschmierung verfügt der massive Außenring über eine Umfangsnut mit Schmierbohrung. Mit der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 und normaler Radiallagerluft passt das Bauteil in standardisierte Gehäusebohrungen.
Das Lager weist eine Bohrung von 40 mm, einen Außendurchmesser von 52 mm und eine Breite von 36 mm auf. Es besitzt eine normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0/PN (entspricht ABEC 1). Durch die offene und kompakte Bauform ermöglicht das Wälzlager eine platzsparende Konstruktion im Gehäuse.
Die Ausführung ohne separaten Innenring erlaubt eine besonders kompakte radiale Bauweise, da die Nadeln direkt auf der Welle abrollen. Dadurch lässt sich bei vorgegebenem Gehäusedurchmesser ein größerer Wellendurchmesser wählen, was die Steifigkeit der Konstruktion erhöht. Die Welle dient hierbei als direkte Laufbahn.
Dieses Wälzlager besitzt am Außenring eine umlaufende Nut sowie Schmierbohrungen. Über diese Konstruktion lässt sich Schmierstoff von außen in das Lager einbringen. Da es sich um ein offenes Lager ohne Dichtungen handelt, müssen Schmierstoffversorgung und externe Abdichtung konstruktiv über die umgebende Baugruppe gelöst werden.
Der zulässige Betriebsbereich für dieses Nadellager liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Begrenzt wird dieser Bereich im Wesentlichen durch den eingesetzten Stahlblechkäfig und die Maßhaltigkeit der Komponenten. Bei der Auswahl des Schmierstoffs sollte darauf geachtet werden, dass Fett oder Öl für die Betriebstemperatur der Anwendung geeignet ist.
SKF stattet dieses Lager mit einem formstabilen Stahlblechkäfig aus, der die Wälzkörper der einreihigen Nadelreihe auf Abstand hält. Der Käfig trägt zu einer gleichmäßigen Lastverteilung bei. Dadurch behält das Wälzlager auch bei dynamischen Belastungen seine Führungseigenschaften.
Nein, Nadellager dieser Bauart dienen als reine Loslager zur Aufnahme radialer Belastungen. Sie führen die Welle in axialer Richtung nicht, ermöglichen dafür jedoch einen reibungsarmen Ausgleich von Längenausdehnungen der Welle infolge von betriebsbedingten Temperaturänderungen.
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