SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,93 € | 17,53 € |
| 25 | 1,84 € | 16,62 € |
| 50 | 2,77 € | 15,69 € |
Kompaktes Nadellager (massiv) NK14/20 von SKF mit 14 mm Hüllkreis und 20 mm Breite für platzsparende, hoch belastbare Wellenlagerungen.
Das Nadellager (massiv) NK14/20 von SKF gehört zur Gruppe der radialen Wälzlager mit spanend gefertigtem Außenring. Da diese Ausführung ohne Innenring konstruiert ist, laufen die Nadeln unmittelbar auf der Welle. Dies ermöglicht eine kompakte Bauweise bei hoher radialer Tragfähigkeit. Der robuste Stahlblechkäfig hält die Nadelrollen auf Abstand und führt die Wälzkörper bei Drehbewegungen gleichmäßig.
Das einreihige Nadellager nimmt hohe Radialkräfte auf engstem Raum auf. Durch die schlanke Bauform mit Nadelrollen eignet sich die Konstruktion für Anwendungen mit begrenztem Einbauraum. Als Loslager nimmt das NK14/20 ausschließlich radiale Kräfte auf und gleicht axiale Verschiebungen der Welle gegenüber dem Gehäuse zwanglos aus. Voraussetzung für den reibungsarmen Lauf ist eine gehärtete und geschliffene Lauffläche auf der Welle.
Der massive Außenring mit 22 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite verleiht der Lagerstelle Formstabilität unter Belastung. Die Nadeln laufen mit einem Hüllkreis von 14 mm direkt auf dem Wellenzapfen. Für den Schmierstoffdurchtritt besitzt das Lager eine Umfangsnut sowie Schmierbohrungen im Außenring. Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtungen handelt, ist die Lagerstelle im Gehäuse extern gegen Schmutz und Feuchtigkeit abzudichten.
Mit einem Hüllkreisdurchmesser von 14 mm unter den Nadeln entspricht das Lager dem Wellendurchmesser. Der Außendurchmesser beträgt 22 mm und die Baubreite liegt bei 20 mm. Durch diese kompakten Abmessungen eignet sich das Wälzlager für radial enge Konstruktionen.
Die Bauform ohne Innenring spart wertvollen radialen Bauraum und erlaubt größere Wellendurchmesser im Gehäusesitz. Die Welle selbst dient hierbei als Laufbahn. Eine gehärtete und feinstbearbeitete Wellenoberfläche ist erforderlich, um einen verschleißarmen Betrieb zu ermöglichen.
Der Außenring ist mit einer Umfangsnut und Schmierbohrungen versehen, über die Schmierstoff direkt zu den Nadeln gelangt. Da das Lager offen ausgeführt ist, wird Schmierfett oder Schmieröl passend zur umgebenden Konstruktion gewählt und über externe Dichtungen im System gehalten.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Die thermische Belastbarkeit im Betrieb hängt neben dem verbauten Stahlblechkäfig maßgeblich von den Temperatureigenschaften des verwendeten Schmierstoffs ab.
Gefertigt wird das Lager in der Toleranzklasse P0/PN, was ABEC 1 entspricht, und mit normaler Radiallagerluft. Das endgültige Betriebsspiel stellt sich nach dem Einpressen des Außenrings in die Gehäusebohrung und dem Fügen mit der Welle ein.
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