SKF
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Das Nadellager (massiv) NA6902 von SKF bietet mit 15 mm Bohrung, 28 mm Außendurchmesser und 23 mm Breite hohe radiale Tragfähigkeit auf kompaktem Bauraum.
Das Nadellager (massiv) NA6902 zeichnet sich durch seine massive Bauform mit spanend gefertigten Lagerringen aus. Dieses einreihige Wälzlager nimmt reine Radialkräfte auf und führt die Welle als Loslager ohne axiale Fixierung. Dank des integrierten Innenrings lässt sich die Lagerstelle auch auf Wellen realisieren, die nicht gehärtet oder feinstbearbeitet sind. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die zylindrischen Nadeln präzise und hält den Reibungswiderstand gering.
Konstruktionen mit begrenztem radialem Bauraum nutzen dieses Lager, wenn gleichzeitig erhebliche Radialkräfte aufgenommen werden müssen. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie bei kompakten Wellenlagerungen. Da die Ausführung offen konstruiert ist, erfordert die Lagerstelle eine bauseitige Gehäuseabdichtung sowie eine gezielte Schmierung. Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad ausgelegt.
Der integrierte Innenring dient als gehärtete Laufbahn für den Nadelkranz. Dadurch entfällt das Schleifen oder Härten der Welle am Lagersitz. Zur kontinuierlichen Versorgung mit Schmierfett oder Schmieröl besitzt der massive Außenring eine Umfangsnut mit Schmierbohrung. Dieses Merkmal erleichtert das Nachschmieren im eingebauten Zustand. Die normale Radiallagerluft sowie die Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 decken gängige industrielle Einbauanforderungen ab.
Mit einem Innendurchmesser von 15 mm, einem Außendurchmesser von 28 mm und einer Breite von 23 mm weist dieses Modell ein kompaktes Verhältnis von Durchmesser zu Breite auf. Diese Proportionen ermöglichen die Aufnahme hoher Radiallasten bei geringem Gehäusedurchmesser. Die Maße entsprechen den genormten Werten für Nadellager mit Innenring dieser Baureihe.
Durch den Innenring fungiert das Bauteil als eigenständige Laufeinheit. Eine gesonderte Härtung oder Feinstbearbeitung der Wellenoberfläche ist nicht erforderlich, da die Nadeln direkt auf dem gehärteten Innenring abrollen. Der Innenring lässt sich zudem separat auf die Welle montieren, was die Handhabung bei der Montage erleichtert.
Über eine im Außenring eingebrachte Umfangsnut samt Schmierbohrung gelangt das Schmiermittel direkt zwischen die Nadeln und den Stahlblechkäfig. Da dieses Lager ohne integrierte Dichtungen gefertigt ist, muss die umgebende Gehäusekonstruktion das Entweichen des Schmierstoffs verhindern und Schutz vor Verunreinigungen bieten. Öl- oder Fettschmierung ist je nach Anwendungsfall möglich.
Normale Radiallagerluft bezeichnet das werksseitige Radialspiel im Ausgangszustand vor dem Einbau. Dieser Standardwert ist so ausgelegt, dass nach dem Aufpressen von Innen- und Außenring unter üblichen Passungsverhältnissen und Betriebstemperaturen ein reibungsarmer Lauf erhalten bleibt. Er eignet sich für Standardanwendungen ohne extreme Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse.
Ausgelegt ist dieses Wälzlager für Betriebstemperaturen von -20 bis +100 Grad Celsius. Ringe und Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Bereich ihre Formstabilität und Festigkeit. Bei der Festlegung der Schmierintervalle ist darauf zu achten, dass das gewählte Schmiermittel für den tatsächlichen Temperaturbereich freigegeben ist.
Gefertigt wird das Wälzlager in der Standard-Toleranzklasse P0/PN, die der Spezifikation ABEC 1 entspricht. Diese Genauigkeitsklasse definiert Grenzwerte für Maß-, Form- und Rundlaufgenauigkeit. Sie deckt die Anforderungen gängiger Maschinenkonstruktionen im industriellen Umfeld ab, ohne dass Sonderpräzisionen erforderlich sind.
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