INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 6,87 € | 130,44 € |
| 20 | 13,73 € | 123,58 € |
Kompaktes Nadellager (massiv) RNA4917 von INA mit 100 mm Bohrung, 120 mm Außendurchmesser und 35 mm Breite für gehärtete Wellen.
Das offene Nadellager (massiv) RNA4917 von INA dient als radiales Loslager für Baugruppen mit geringem radialem Einbauraum. Da diese Ausführung ohne Innenring konstruiert ist, laufen die zylindrischen Wälzkörper direkt auf dem vorbereiteten Wellenzapfen. Der spanend gefertigte Außenring mit festen Borden sorgt gemeinsam mit dem stabilen Stahlblechkäfig für eine sichere Führung der Wälzkörper. Mit Abmessungen von 100 mm Hüllkreisdurchmesser, 120 mm Außendurchmesser sowie 35 mm Breite nimmt das einreihige Lager hohe Radiallasten auf.
Konstrukteure nutzen dieses Wälzlager vor allem dort, wo bei hoher Tragfähigkeit ein möglichst kleiner Außendurchmesser gefordert ist. Typische Einsatzbereiche umfassen Lagerungsstellen mit rein radialen Belastungen bei begrenztem Bauraum. Da das Lager ausschließlich radiale Kräfte abstützt, fungiert es als reines Loslager. Dies ermöglicht axiale Längenänderungen der Welle bei wechselnden Betriebstemperaturen zwischen -20 und +100 Grad.
Da die Ausführung ohne Innenring konzipiert ist, übernimmt die Welle selbst die Funktion der inneren Laufbahn. Für einen zuverlässigen Betrieb muss der Wellensitz entsprechend feinstbearbeitet, gehärtet und geschliffen sein. Über die integrierte Umfangsnut samt Schmierbohrung im massiven Außenring lässt sich Schmiermittel direkt in den Arbeitsbereich einbringen. Die Standard-Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) und die normale Radiallagerluft begünstigen einen präzisen Rundlauf in genormten Gehäusebohrungen.
Das Lager besitzt einen Hüllkreisdurchmesser unter den Nadeln von 100 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm und eine Baubreite von 35 mm. Da kein Innenring vorhanden ist, entspricht das Maß von 100 mm dem erforderlichen Durchmesser der Wellenlaufbahn.
Die umlaufende Nut an der Außenseite des Außenrings leitet Schmierstoff gezielt über eine oder mehrere Bohrungen direkt in das Innere des Lagers. Dadurch gelangt Schmierfett oder Schmieröl unmittelbar an den Stahlblechkäfig und die Wälzkörper.
Der Verzicht auf einen Innenring spart radialen Bauraum ein und erlaubt einen größeren Wellendurchmesser bei gegebener Gehäusebohrung. Die Konstruktion gewinnt dadurch an Steifigkeit, erfordert jedoch eine gehärtete und präzise geschliffene Wellenoberfläche als Gegenlaufbahn.
Das Nadellager ist für einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +100 Grad ausgelegt. Innerhalb dieser Grenzen behalten der Außenring und der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität und Festigkeit unter normalen Betriebsbedingungen.
Dieses Wälzlager ist in der normalen Radiallagerluft gefertigt und entspricht der Norm-Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Das finale Betriebsspiel stellt sich nach dem Einpressen des Außenrings sowie durch den gewählten Wellendurchmesser ein.
Da das Lager als offene Variante ausgeführt ist und keine integrierten Dichtscheiben besitzt, muss die Abdichtung gegen Staub und Feuchtigkeit über die umgebende Gehäusekonstruktion erfolgen, etwa durch externe Wellendichtringe.
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