INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 1,14 € | 21,68 € |
| 25 | 2,28 € | 20,54 € |
| 50 | 3,42 € | 19,40 € |
Das Nadellager (massiv) RNA4904 von INA bietet eine kompakte Lagerung für gehärtete Wellen bei radialer Belastung auf 25x37x17 mm Bauraum.
Das einreihige Nadellager (massiv) RNA4904 ist ein offenes Radial-Wälzlager ohne Innenring für raumsparende Konstruktionen. Mit einem Hüllkreisdurchmesser von 25 mm, einem Außendurchmesser von 37 mm und einer Breite von 17 mm nimmt das Lager hohe Radialkräfte auf engem Raum auf. Die Ausführung von INA nutzt einen geführten Stahlblechkäfig. Da die Wälzkörper direkt auf der Welle abrollen, spart diese Bauweise gegenüber Lagern mit separatem Innenring radialen Bauraum ein.
Dieses Nadellager eignet sich vor allem für Loslagerungen mit reiner radialer Belastung, bei denen minimale radiale Abmessungen erforderlich sind. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau, wenn die Welle direkt als Laufbahn dient. Eine axiale Führung übernimmt diese Bauform konstruktionsbedingt nicht.
Weil das Lager ohne Dichtung ausgeführt ist, lässt es sich unkompliziert in öl- oder fettgeschmierte Umlaufsysteme integrieren. Die integrierte Umfangsnut samt Schmierbohrungen im massiven Außenring ermöglicht eine direkte Schmierstoffzufuhr im laufenden Betrieb.
Da das Lager ohne Innenring montiert wird, übernimmt der Wellenzapfen die Funktion der inneren Laufbahn. Die Welle sollte gehärtet und feingeschliffen ausgeführt sein, um vorzeitigem Verschleiß vorzubeugen. Zudem bestimmt der tatsächliche Wellendurchmesser zusammen mit der normalen Radiallagerluft das wirksame Betriebsspiel der Baugruppe.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +100 Grad Celsius. Dank der Fertigung in Toleranzklasse P0 (ABEC 1) steht ein maßgenaues Wälzlager für zylindrische Gehäusebohrungen zur Verfügung.
Mit einem Hüllkreisdurchmesser von 25 mm unter den Nadeln, 37 mm Außendurchmesser und 17 mm Breite baut das Nadellager radial flach. Durch den Verzicht auf einen Innenring rollen die Wälzkörper unmittelbar auf einer gehärteten Wellenoberfläche mit 25 mm Durchmesser ab, was wertvollen Bauraum einspart.
Beim Betrieb ohne Innenring rollen die Nadeln direkt auf dem Wellenzapfen ab. Die Welle muss daher als gehärtete und feinstbearbeitete Laufbahn ausgeführt sein, um den mechanischen Belastungen standzuhalten. Gleichzeitig beeinflusst das Maß des Wellendurchmessers unmittelbar das wirksame Lagerspiel im eingebauten Zustand.
Über eine umlaufende Nut und Schmierbohrungen im massiven Außenring lässt sich Schmierstoff direkt in den Nadelkranz einbringen. Diese Konstruktion erleichtert die Einbindung in bestehende Schmierkreisläufe. Sowohl Schmierfett als auch Schmieröl können über diesen Weg zugeführt werden.
Ausgelegt ist das Lager für einen Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad Celsius. Begrenzt wird dieser Einsatzbereich durch die Maßhaltigkeit der Komponenten sowie den verbauten Stahlblechkäfig. Der verwendete Schmierstoff sollte ebenfalls auf dieses Temperaturfenster abgestimmt sein.
Gefertigt wird die Ausführung mit normaler Radiallagerluft sowie nach der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1. Das Lager bietet Standardgenauigkeit für Gehäusesitze, während die finale Lagerluft im Betrieb maßgeblich von den Fertigungstoleranzen des Wellenzapfens bestimmt wird.
Nein, es handelt sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen. Diese Bauform bietet einen geringen Reibungswiderstand. In verschmutzter Umgebung sind externe Dichtelemente wie Wellendichtringe am Gehäuse erforderlich, damit kein Schmierstoff austritt und Schmutzpartikel abgehalten werden.
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