INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 3,97 € | 75,45 € |
| 30 | 7,95 € | 71,47 € |
Das Nadellager (massiv) NA4912 -C3 von INA bietet mit 60 mm Bohrung, 85 mm Außendurchmesser und 25 mm Breite hohe radiale Tragfähigkeit bei vergrößerter Lagerluft.
Das einreihige Nadellager (massiv) NA4912 -C3 von INA nimmt hohe radiale Belastungen bei geringem radialem Bauraumbedarf auf. Mit den Hauptabmessungen von 60 mm Bohrungsdurchmesser, 85 mm Außendurchmesser und 25 mm Breite besitzt diese massive Ausführung einen separaten Innenring. Die offene Bauart ermöglicht eine direkte Einbindung in bestehende Schmiersysteme. Durch die Fertigung in Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 eignet sich das Wälzlager für industrielle Antriebe und Getriebebaugruppen.
Dieses massive Nadellager findet seinen Einsatz vor allem im Maschinenbau und in Getriebeanordnungen, bei denen auf engem Bauraum ausschließlich Radialkräfte auftreten. Da das Lager keine axialen Kräfte führt, fungiert es in Wellenlagerungen klassisch als Loslager. Die am Außenring eingearbeitete Umfangsnut mit Schmierbohrung unterstützt ein gezieltes Nachschmieren im laufenden Betrieb. Wenn die Welle selbst nicht als gehärtete Lauffläche geschliffen werden kann, stellt der zugehörige Innenring die passende Gegenfläche für den Nadelkranz bereit.
Das Nachsetzzeichen C3 weist auf eine leicht erhöhte Radiallagerluft hin. Diese vergrößerte Lagerluft empfiehlt sich, wenn durch feste Passungen auf Welle und Gehäuse oder durch Temperaturdifferenzen im Betrieb eine Verengung des Lagerspiels droht. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +100 Grad. Da das Lager offen ausgeführt ist und über einen Stahlblechkäfig verfügt, erfordert die Konstruktion eine externe Gehäuseabdichtung gegen Verunreinigungen und Schmiermittelverlust.
Die massive Baueinheit weist einen Innendurchmesser von 60 mm am Innenring, einen Außendurchmesser von 85 mm am Außenring sowie eine Breite von 25 mm auf. Durch diese Maße nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1) lässt sich das Bauteil standardkonform in Gehäusebohrungen und auf Wellenabsätzen montieren.
Die Angabe C3 steht für eine vergrößerte Radiallagerluft im Vergleich zur normalen Ausführung. Diese Variante gleicht thermische Ausdehnungen bei Betriebserwärmung aus und verhindert ein Verspannen der Wälzkörper, wenn feste Presssitze auf der Welle oder im Gehäuse den Innenring aufweiten oder den Außenring einengen.
Der zugehörige Innenring fungiert als gehärtete und geschliffene Lauffläche für den Nadelkranz. Er kommt zum Einsatz, wenn die Welle herstellungsbedingt nicht gehärtet oder feinbearbeitet ist. Bei der Montage lassen sich Innenring und Außenring mit Nadelkranz getrennt voneinander aufbauen.
Zur Schmiermittelzufuhr verfügt der Außenring über eine Umfangsnut mit Schmierbohrung. Dadurch gelangt Schmierfett oder Schmieröl direkt an den Stahlblechkäfig und die Nadeln. Da das Lager keine integrierten Dichtungen besitzt, übernimmt das umgebende Maschinengehäuse die Abdichtung des Schmierstoffs gegen die Umwelt.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +100 Grad ausgelegt. In diesem Temperaturbereich behalten der massive Außenring, der Innenring und der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Maßgeblich für den Betrieb ist zudem die thermische Beständigkeit des eingesetzten Schmierstoffs.
Einreihige Nadellager dieser Bauart sind reine Radiallager und können konstruktionsbedingt keine Axialkräfte übertragen. In der Lageranordnung übernimmt das Bauteil die Funktion eines Loslagers, das Längsbewegungen der Welle ausgleicht. Zur Aufnahme axialer Belastungen ist ein zusätzliches Festlager in der Baugruppe vorzusehen.
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