NKE
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Kompaktes Nadellager (massiv) NK75/35 von NKE Steyr ohne Innenring mit den Maßen 75x92x35 mm für hohe radiale Belastungen auf gehärteten Wellen.
Das Nadellager (massiv) NK75/35 von NKE Steyr ist ein einreihiges Wälzlager für raumsparende Lagerungen im Maschinen- und Getriebebau. Mit einem Hüllkreisdurchmesser von 75 mm, 92 mm Außendurchmesser und 35 mm Breite nimmt diese Ausführung hohe radiale Kräfte auf engem Raum auf. Die Bauform besitzt keinen Innenring, sodass die Nadeln direkt auf der Welle abrollen. Für die Schmierstoffversorgung verfügt der Außenring über eine Umfangsnut mit Schmierbohrung.
Das Nadellager (massiv) NK75/35 eignet sich für kompakte Lagerungsstellen mit begrenztem radialem Bauraum. Der Einsatz erfolgt vor allem dort, wo die Welle direkt als Laufbahn dient und gehärtet sowie feinstbearbeitet ausgeführt ist.
Durch die einreihige Nadelanordnung und den Stahlblechkäfig nimmt das Wälzlager hohe radiale Lasten auf. Konstruktionen mit geringer Gehäusedicke profitieren von dieser niedrigen radialen Bauhöhe, wenn herkömmliche Wälzlager mit Innenring zu viel Platz beanspruchen würden.
Bei der Variante ohne Innenring dient die Oberfläche der Welle direkt als Gegenlaufbahn für die Wälzkörper. Daher erfordert die Wellenbearbeitung eine entsprechende Härtung und feine Oberflächengüte, um frühzeitigen Verschleiß zu vermeiden.
Das Lager NK75/35 ist in der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 mit normaler Radiallagerluft gefertigt. Als offene Ausführung ohne Dichtung ist es für Betriebstemperaturen von -20 bis +100 Grad ausgelegt. Die Umfangsnut mit Schmierbohrung dient dem kontinuierlichen Nachschmieren im Betrieb.
Die Abmessungen betragen 75 mm Innendurchmesser beziehungsweise Hüllkreis, 92 mm Außendurchmesser und 35 mm Breite. Da die Ausführung ohne Innenring konstruiert ist, laufen die Nadeln direkt auf der Welle ab. Diese Bauweise spart im Vergleich zu Lagern mit Innenring radialen Einbauraum ein.
Der Verzicht auf einen Innenring ermöglicht eine niedrige radiale Bauhöhe bei gleichzeitig starker Welle. Die Welle selbst dient hierbei als Laufbahn für die zylindrischen Nadeln. Konstrukteure nutzen diese Eigenschaft, um Maschinen kompakter zu gestalten, sofern die Wellenoberfläche gehärtet und geschliffen ist.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Innerhalb dieser Spanne behalten der Außenring und der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Das Schmiermittel sollte passend auf diesen thermischen Arbeitsbereich und die jeweiligen Umgebungsbedingungen abgestimmt werden.
Am Außenring des Lagers befindet sich eine umlaufende Nut samt Schmierbohrung. Über diese Öffnung gelangt Schmierstoff wie Fett oder Öl direkt in das Innere zum Nadelkranz. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, sollte die Lagerstelle im Gehäuse vor Schmutz geschützt werden.
Die Bezeichnungen P0/PN und ABEC 1 definieren die normale Maß-, Form- und Laufgenauigkeit des Wälzlagers. Beide Kennzeichnungen stehen für reguläre Standardtoleranzen bei Abmessungen und Rundlauf. Diese Fertigungsgenauigkeit deckt die Anforderungen der meisten Konstruktionen im Maschinenbau ab.
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