SKF
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| 35 | 4,14 € | 37,16 € |
Das Nadellager (massiv) NA6903 bietet mit seinen Maßen von 17x30x23 mm eine tragfähige, radial kompakte Lagerung für Wellenanwendungen mit Innenring.
Das Nadellager (massiv) NA6903 von SKF zeichnet sich durch seinen spanend gefertigten Außenring und die kompakte Bauform aus. Bei Abmessungen von 17 mm Bohrung, 30 mm Außendurchmesser und 23 mm Breite nimmt das einreihige Lager hohe radiale Lasten auf kleinem Raum auf. Als offenes Wälzlager ohne Dichtscheiben eignet es sich für Einbauumgebungen, in denen ein vorhandenes Schmiersystem die Versorgung übernimmt. Die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und die normale Radiallagerluft unterstützen einen maßhaltigen Lauf im industriellen Einsatz.
Dieses einreihige Nadellager mit Innenring nutzen Konstrukteure und Instandhalter vor allem bei begrenztem radialem Bauraum. Da die Welle durch den gehärteten Innenring nicht zwingend als gehärtete Laufbahn ausgeführt sein muss, vereinfacht das Bauteil Reparaturen sowie Neukonstruktionen. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie bei Lagerungsstellen mit kompaktem radialem Bauraum. Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad ausgelegt. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf Abstand und führt die Nadeln auch bei wechselnden Drehzahlen gleichmäßig.
Die integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrung am Außenring erlaubt ein direktes Nachschmieren im eingebauten Zustand, was anfallende Wartungsarbeiten erleichtert. Der mitgelieferte Innenring macht unabhängig von der Wellenoberfläche, da er direkt als abgestimmte Gegenlaufbahn fungiert. Zu beachten ist bei der Montage die offene Ausführung: Das Lager besitzt keine Dichtungen und erfordert daher ein sauberes Gehäuseumfeld oder externe Dichtelemente. Die normale Radiallagerluft trägt dazu bei, dass sich die Lagerringe bei typischen Betriebstemperaturen frei bewegen können.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 17 mm, einen Außendurchmesser von 30 mm sowie eine Breite von 23 mm auf. Durch den massiven Außenring und den dazugehörigen Innenring eignet sich dieses Bauteil für Wellensitze, deren Oberfläche nicht speziell für den direkten Nadellauf gehärtet oder geschliffen ist.
Über die außenliegende Umfangsnut und die Schmierbohrung gelangt Schmierstoff gezielt von außen in das Lagerinnere. Dies ermöglicht die Nachschmierung im eingebauten Zustand, ohne das Maschinengehäuse zerlegen zu müssen. Schmierfett oder Schmieröl verteilt sich gleichmäßig auf den Nadelkranz und die Laufbahnen.
Die Kennzeichnung P0 beziehungsweise ABEC 1 bezeichnet die normale Standardtoleranz für Maß- und Laufgenauigkeit bei Industriewälzlagern. Sie deckt die Anforderungen der meisten klassischen Maschinenbau-Anwendungen ab und ermöglicht einen unkomplizierten Austausch bei Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Ausschlaggebend für diese Spanne sind die Maßstabilität der massiven Lagerringe sowie die Ausführung mit einem Stahlblechkäfig. Bei der Wahl des Schmierstoffs sollten Sie darauf achten, dass dieser für denselben Temperaturbereich freigegeben ist.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper parallel zur Drehachse und verhindert, dass die Nadeln aneinander reiben. Dies mindert den Reibungswiderstand, reduziert die Wärmeentwicklung und unterstützt gleichmäßige Laufeigenschaften. Zudem hält der Käfig die Nadeln auch bei Vibrationen in ihrer vorgesehenen Position.
Da das Lager werksseitig ohne integrierte Dichtungen gefertigt wird, können Schmutzpartikel und Feuchtigkeit bei ungeschütztem Betrieb eindringen. Um vorzeitigem Verschleiß vorzubeugen, sollten Sie im Gehäuse oder auf der Welle externe Dichtungen wie Wellendichtringe vorsehen, sofern die Baugruppe nicht geschlossen in einem Schmierbad läuft.
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