SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 5 | 21,35 € | 192,14 € |
Das Nadellager (massiv) NA4917 von SKF bietet mit 85x120x35 mm eine kompakte, hoch belastbare Radiallagerung mit separatem Innenring für den Maschinenbau.
Das Nadellager (massiv) NA4917 von SKF ist ein einreihiges Wälzlager, das hohe radiale Kräfte bei geringem radialem Bauraum aufnimmt. Mit einer Bohrung von 85 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm und einer Breite von 35 mm kommt dieses Modell vor allem dann zum Einsatz, wenn Einbauräume begrenzt sind. Durch den massiven Außenring und den Innenring eignet sich das offene Lager für Konstruktionen, bei denen die Welle nicht direkt als Laufbahn dient.
Dieses Nadellager wird in mechanischen Antrieben eingesetzt, bei denen vorrangig hohe radiale Kräfte wirken und radialer Bauraum knapp bemessen ist. Da Nadellager keine Axialkräfte übertragen, fungiert die Ausführung NA4917 als Loslager. Die Kombination aus Innenring und kompaktem Nadelkranz erleichtert die axiale Verschiebbarkeit bei betriebsbedingten Wärmedehnungen der Welle. Durch den Stahlblechkäfig bleibt der Nadelkranz auch bei wechselnden Drehzahlen sauber geführt.
Die Ausführung mit Innenring erspart das separate Schleifen der Wellenoberfläche am Lagersitz als Wälzkörperlaufbahn. Für eine geregelte Schmierstoffversorgung verfügt der Außenring über eine Umfangsnut mit Schmierbohrung. Dadurch gelangen Schmierfett oder Schmieröl im laufenden Betrieb direkt an die Wälzkörper. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, dichten Konstrukteure das Maschinengehäuse extern gegen Schmutz ab. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +100 Grad Celsius.
Das Wälzlager weist einen Innendurchmesser von 85 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm sowie eine Breite von 35 mm auf. Durch den separaten Innenring lässt sich das Bauteil direkt auf ungehärteten Wellensitzen montieren, was die Fertigung und den späteren Austausch vereinfacht.
Ein Innenring kommt zum Einsatz, wenn die Welle am Lagersitz nicht als fertige Laufbahn ausgeführt werden kann. Die zylindrischen Nadeln laufen direkt auf der Lauffläche des Innenrings. Das spart Bearbeitungsaufwand bei der Welle und schützt die Konstruktion vor vorzeitigem Verschleiß.
Der massive Außenring besitzt eine Umfangsnut mit mindestens einer Schmierbohrung. Über diese Nut gelangt das Schmiermittel gleichmäßig zwischen die Wälzkörper. Je nach Anlagenkonzept verwenden Sie Schmieröl oder Wälzlagerfett. Da das Lager offen gefertigt ist, benötigt die Gehäusekonstruktion eine externe Dichtung.
Die Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 beschreibt die gängige Standardgenauigkeit für Industrie-Wälzlager. Sie regelt zulässige Maß- und Formabweichungen der Lagerringe für Bohrung, Außendurchmesser sowie Rundlauf. Diese Genauigkeit reicht für die Mehrzahl aller Anwendungen im Maschinen- und Getriebebau vollkommen aus.
Dieses Nadellager ist für einen Betriebsbereich von -20 bis +100 Grad Celsius spezifiziert. Die metallischen Ringe und der geführte Stahlblechkäfig sind auf diese Bedingungen ausgelegt. Bei der Auswahl der Betriebsmittel sollten Sie darauf achten, dass das Schmiermittel für das gewählte Temperaturfenster freigegeben ist.
Die normale Radiallagerluft dient dazu, dass nach dem Aufpressen auf die Welle und dem Einbau ins Gehäuse genügend Betriebsspiel verbleibt. Unter Einwirkung betrieblicher Erwärmung ermöglicht diese radiale Lagerluft einen leichten Lauf der Wälzkörper, ohne dass mechanische Verspannungen auftreten.
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