NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 1,42 € | 26,83 € |
| 35 | 2,82 € | 25,43 € |
Das Nadellager (massiv) NK47/30 R+1R42X47X30 bietet mit 42 mm Bohrung, 57 mm Außendurchmesser und 30 mm Breite eine kompakte, hoch belastbare Radiallagerung.
Das einreihige Nadellager (massiv) NK47/30 R+1R42X47X30 von NTN Nadellager nimmt hohe Radialkräfte auf engem Bauraum auf. Durch den massiven Außenring und den mitgelieferten Innenring eignet sich dieses Wälzlager für Wellen ohne gehärtete Laufbahn. Als offenes Lager mit Stahlblechkäfig und normaler Radiallagerluft lässt es sich flexibel in öl- oder fettgeschmierte Baugruppen integrieren. Für Betriebstemperaturen von -20 bis +100 Grad ist die Ausführung für übliche industrielle Einsatzbedingungen ausgelegt.
Konstrukteure nutzen diese Lagereinheit vorrangig in kompakten Baugruppen mit reiner Radiallast. Da Nadellager als Loslager fungieren, führen sie Wellen nicht axial, bieten jedoch bei geringem radialem Bauraum eine beachtliche Steifigkeit. Die integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrung am Außenring erleichtert das Nachschmieren im eingebauten Zustand. Wenn auf der Welle keine gehärtete und geschliffene Oberfläche vorhanden ist, stellt der Innenring die erforderliche Gegenlaufbahn für die Nadeln bereit.
Der beiliegende Innenring vereinfacht die Wellengestaltung, weil ungehärtete Wellenwerkstoffe verwendet werden können. Die Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 entspricht dabei der Standard-Präzision im Maschinenbau. Beim offenen Design ist auf eine externe Abdichtung des Gehäuses zu achten, um Schmutzeintritt und Schmierstoffverlust zu vermeiden. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise und unterstützt einen gleichmäßigen Lauf im zulässigen Temperaturbereich.
Die Bohrung des Innenrings beträgt 42 mm, der Außendurchmesser 57 mm und die Gesamtbreite 30 mm. Diese Maße erlauben eine platzsparende Konstruktion bei hohen radialen Belastungen.
Der Innenring dient als einsatzfertige Laufbahn für den Nadelkranz. Er erspart das Härten und Schleifen des Lagersitzes auf der Welle. Dadurch lassen sich ungehärtete Wellenwerkstoffe nutzen und der Innenring kann bei Bedarf separat gewechselt werden.
Die Schmierstoffzufuhr erfolgt über eine Umfangsnut mit Schmierbohrung im Außenring direkt in den Nadelkranz. Da das Lager keine integrierten Dichtungen besitzt, benötigt die Lagerstelle eine externe Gehäuseabdichtung gegen Schmutz und Schmiermittelaustritt.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzen bleiben Stahlblechkäfig und Lagerringe maßhaltig und funktionsfähig.
Diese Kennzeichnung steht für die reguläre Standard-Genauigkeit von Wälzlagern im industriellen Maschinenbau. Sie definiert Grenzmaße für Rundlauf sowie Maßabweichungen und genügt den Anforderungen üblicher Industrieanwendungen.
Nein, Radial-Nadellager dieser Bauart fungieren konstruktionsbedingt als reine Loslager und nehmen ausschließlich radiale Lasten auf. Treten Axialkräfte auf, müssen diese durch separate Axiallager oder Anlaufflächen aufgenommen werden.