NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 16,06 € | 144,53 € |
Das Nadellager (massiv) NA6918 von NKE Steyr bietet als zweireihiges Wälzlager mit Innenring hohe radiale Tragfähigkeit bei 90x125x63 mm Bauraum.
Das Nadellager (massiv) NA6918 ist ein radiales Wälzlager mit massivem Außenring, zugehörigem Innenring und geführtem Stahlblechkäfig. Konstruktionen mit geringem radialem Bauraum nutzen die kompakten Nadelrollen zur Aufnahme hoher Radialkräfte. Dieses Lager besitzt die Maße 90 mm Bohrung, 125 mm Außendurchmesser sowie 63 mm Breite. Als zweireihige Ausführung verteilt die Baugruppe die Lasten auf zwei parallele Nadelkränze, was eine stabile Wellenführung ermöglicht.
Diese Lagereinheit kommt vor allem bei Anwendungen mit hohen Radiallasten und begrenztem radialem Einbauraum zum Einsatz. Überall dort, wo reine Radialbelastungen bei kompakter radialer Bauhöhe auftreten, erfüllt die Bauform ihre Aufgabe. Als Loslager gleicht das Modell axiale Längenänderungen der Welle aus. Bei Betriebstemperaturen zwischen -20 und +100 Grad arbeitet der integrierte Stahlblechkäfig mechanisch stabil.
Dank des zugehörigen Innenrings benötigt die Welle keine eigene gehärtete Laufbahn. Die Lagereinheit ist in Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 ausgeführt und lässt sich direkt auf ungehärteten Wellenzapfen montieren. Über die Umfangsnut mit Schmierbohrungen lässt sich Schmierstoff gezielt in den Wälzbereich nachführen. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, ist eine bauseitige Abdichtung der Lagerstelle gegen Schmutz und Feuchtigkeit vorzusehen.
Die Maße betragen 90 mm Innendurchmesser, 125 mm Außendurchmesser und 63 mm Gesamtbreite. Diese Angaben beziehen sich auf die komplette Einheit inklusive Innenring. Durch den massiven Außenring behält die Lagerung auch unter hoher Belastung ihre Formtreue.
Zwei Nadelreihen über die Gesamtbreite von 63 mm verteilen die Radialkräfte auf eine vergrößerte Kontaktfläche. Dadurch nimmt die Lagereinheit hohe Radiallasten auf und behält zugleich einen geringen radialen Querschnitt bei.
Die Schmiernut am Außenring leitet Schmierfett oder Schmieröl durch Schmierbohrungen direkt an die Nadelkränze weiter. Dies erleichtert das Nachschmieren im laufenden Betrieb über das Gehäuse. Frischer Schmierstoff gelangt gleichmäßig zwischen die Wälzkörper, was den Verschleiß mindert und die Lebensdauer der Bauteile unterstützt.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Innerhalb dieser Temperaturspanne arbeiten der massive Stahlaußenring und der Stahlblechkäfig formstabil. Bei der Wahl des Schmierstoffs sollten Sie darauf achten, dass dieser für die im Einsatz auftretenden Betriebstemperaturen der Anlage geeignet ist.
Nein, dieses Modell fungiert als reines Loslager und nimmt ausschließlich Radialkräfte auf. Axiale Verschiebungen der Welle gleicht die Einheit spannungsfrei aus. Für die Aufnahme von Axialkräften müssen Sie in der Konstruktion ein separates Axiallager oder eine geeignete Festlageranordnung auf der Welle vorsehen.
Nein, durch den integrierten Innenring dient dessen Oberfläche als Laufbahn für die Nadelrollen. Die Welle selbst muss daher nicht gehärtet sein. Der Innenring lässt sich bei Bedarf getrennt vom Außenring auf die Welle aufziehen.
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