NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 4,31 € | 81,86 € |
| 30 | 8,62 € | 77,55 € |
Das Nadellager (massiv) NA4917 von NKE Steyr bietet mit den Maßen 85x120x35 mm eine kompakte, hoch belastbare Radiallagerung inklusive Innenring.
Das einreihige Nadellager (massiv) NA4917 von NKE Steyr nimmt bei geringem radialem Bauraum hohe Radialkräfte auf. Mit einer Bohrung von 85 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm und einer Breite von 35 mm eignet sich dieses Wälzlager für anspruchsvolle Konstruktionen im Maschinenbau. Das Bauteil verfügt über einen massiven Außenring mit Nadelkranz sowie einen separaten Innenring, wodurch Sie keine gehärtete Wellenlaufbahn benötigen.
Konstrukteure setzen dieses Wälzlager vor allem dort ein, wo hohe Radiallasten bei begrenztem Einbauraum aufgenommen werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Industrie- und Vorrichtungsbau bei Wellenlagerungen mit hohem radialem Kraftaufkommen. Durch die Loslagerfunktion gleicht die Lagerung axiale Längenänderungen der Welle aus. Die offene Bauform ermöglicht zudem eine direkte Anbindung an zentrale Schmierkreisläufe, wodurch ein reibungsarmer Lauf unterstützt wird.
Dank des zugehörigen Innenrings lässt sich das Lager direkt auf ungehärteten oder unbearbeiteten Wellen montieren. Ein massiver Stahlblechkäfig führt die zylindrischen Nadeln präzise, während die normale Radiallagerluft für gängige Betriebstemperaturen von -20 bis +100 Grad ausgelegt ist. Die integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrung am Außenring erleichtert das Nachschmieren im Betrieb. Da das Lager offen ausgeführt ist, sollten Sie die Lagerstelle im Gehäuse gegen Fremdkörper abdichten.
Mit 85 mm Innendurchmesser am Innenring, 120 mm Außendurchmesser und 35 mm Breite bietet die Baureihe NA49 eine hohe radiale Tragfähigkeit bei kompakter Bauhöhe. Die Toleranzen entsprechen der Standard-Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 für präzisen Lauf im Gehäusesitz.
Der Innenring dient als präzise geschliffene Laufbahn für den Nadelkranz, wenn die Welle selbst nicht induktiv gehärtet und geschliffen werden kann. Sie montieren den Ring direkt auf dem Wellenzapfen, was den Fertigungsaufwand der Welle reduziert. Zudem lässt sich der Innenring bei Bedarf separat auf der Welle montieren.
Am Außenring befinden sich eine Umfangsnut sowie Schmierbohrungen, über die Schmierstoff direkt in den Nadelkranz gelangt. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfordert der Betrieb eine externe Schmierstoffversorgung mit Öl oder Fett sowie entsprechende gehäuseseitige Dichtungen gegen Schmutz und Feuchtigkeit.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -20 bis +100 Grad. Innerhalb dieser Grenzwerte behalten der Stahlblechkäfig und die Lagerringe ihre Formstabilität. Bei der Auswahl des Schmierfetts oder Öls sollten Sie darauf achten, dass der verwendete Schmierstoff ebenfalls für die geplante Betriebstemperatur freigegeben ist.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige innere Spiel zwischen den Nadeln und den Laufbahnen im unmontierten Zustand. Dieses Laufspiel ist für übliche Passungen auf Welle und Gehäuse bemessen, sodass sich das Lager im laufenden Betrieb unter Erwärmung nicht verspannt und eine gleichmäßige Lastverteilung erreicht wird.
Nein, dieses Nadellager fungiert rein als Loslager und nimmt ausschließlich radiale Belastungen auf. Axiale Führungskräfte kann das Bauteil konstruktionsbedingt nicht übertragen. Bei Wellenlagerungen kombiniert man diesen Lagertyp daher üblicherweise mit einem separaten Festlager oder zusätzlichen Axiallagerkomponenten, um die Welle in axialer Richtung zu fixieren.
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