INA
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| 30 | 9,77 € | 87,92 € |
Nadellager (massiv) NKI65/35 von INA: Einreihiges Wälzlager mit Innenring in den Maßen 65x90x35 mm für hohe radiale Belastungen bei kompaktem Bauraum.
Das Nadellager (massiv) NKI65/35 ist ein radiales Wälzlager mit zylindrischen Wälzkörpern und spanend gefertigten Lagerringen. Bei Abmessungen von 65 mm Bohrungsdurchmesser, 90 mm Außendurchmesser und 35 mm Breite nimmt diese Bauform beachtliche Radialkräfte auf geringem Bauraum auf. Der Hersteller INA stattet das einreihige Lager mit einem Innenring sowie einem geführten Stahlblechkäfig aus. Als offenes Bauteil ohne integrierte Dichtung eignet sich das Lager für öl- oder fettgeschmierte Baugruppen im Maschinenbau.
Diese Lagereinheit kommt vor allem bei radial beanspruchten Lagerungen mit begrenztem radialem Bauraum zum Einsatz. Da Nadellager vorrangig als Loslager fungieren, nehmen sie radiale Kräfte auf, führen die Welle jedoch nicht in axialer Richtung. Durch den Innenring benötigt die Anschlusswelle keine gehärtete und geschliffene Lauffläche. Das vereinfacht die Wellengestaltung bei Konstruktion und Instandhaltung von Anlagen.
Bei der Konstruktion entscheidet das Zusammenspiel aus Wellenbeschaffenheit und Schmierung über die passende Ausführung. Das NKI65/35 verfügt über eine Umfangsnut mit Schmierbohrungen im Außenring. Dieser Aufbau erleichtert die Zufuhr von Schmierstoff direkt in den Wälzkörperbereich. Weil es sich um ein offenes Lager handelt, erfordert die Lagerstelle eine Gehäuseabdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 mit normaler Radiallagerluft.
Mit 65 mm Bohrungsdurchmesser, 90 mm Außendurchmesser und 35 mm Breite entspricht das Modell den Maßen der NKI-Reihe. Der mitgelieferte Innenring ermöglicht die Montage direkt auf ungehärteten Wellen ohne geschliffene Gegenlauffläche.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzen bleiben der Stahlblechkäfig und die Maßhaltigkeit der Bauteile stabil. Der gewählte Schmierstoff sollte ebenfalls auf dieses Temperaturfenster abgestimmt sein.
Über die Umfangsnut mit Schmierbohrungen im Außenring gelangt Schmierfett oder Schmieröl gezielt an die Wälzkörper. Dies ermöglicht eine kontinuierliche Nachschmierung über das Gehäuse und vermindert Reibung an Rollen und Stahlblechkäfig.
Gefertigt wird die Ausführung mit normaler Radiallagerluft. Dieses Standardspiel zwischen Nadelrollen und Laufbahnen im Ausgangszustand ist auf übliche Einbaupassungen und Standard-Betriebstemperaturen im industriellen Einsatz ausgelegt.
Ohne werkseitig integrierte Dichtscheiben erfordert das offene Lager eine externe Gehäuseabdichtung. Hierfür kommen beispielsweise Radial-Wellendichtringe oder Labyrinthsysteme infrage, um Schmiermittel zu halten und Schmutzeintrag zu verhindern.
Die Einstufung nach P0/PN beziehungsweise ABEC 1 definiert die reguläre Fertigungsgenauigkeit für Maß-, Form- und Laufabweichungen nach DIN- und US-Normen. Sie deckt den Standardbedarf im allgemeinen Wälzlagereinsatz ab.
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