INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 1,62 € | 30,76 € |
| 35 | 3,24 € | 29,14 € |
Das einreihige Nadellager (massiv) NA49/28 von INA mit 28 mm Bohrung nimmt hohe Radiallasten bei kompakter Bauweise auf.
Das Nadellager (massiv) NA49/28 von INA kombiniert einen massiven Außenring mit einem herausnehmbaren Innenring und ist für begrenzten radialen Bauraum konzipiert. Dank der Abmessungen von 28 mm Innen- und 45 mm Außendurchmesser sowie einer Breite von 17 mm eignet sich dieses Wälzlager für kompakte Konstruktionen im Maschinenbau. Die Ausführung als offenes Lager erlaubt eine Schmierung über das umgebende System, während die Nadeln hohe Radialkräfte aufnehmen.
Konstrukteure greifen bevorzugt bei hohen Radialkräften auf dieses Nadellager zurück, wenn der radiale Einbauraum für herkömmliche Rollenlager nicht ausreicht. Typische Einsatzfelder finden sich in Maschinenkonstruktionen und Wellenlagerungen mit hohen Radialkräften auf engem Raum. Da das Lager ausschließlich radiale Belastungen aufnimmt, fungiert es in der Regel als reines Loslager. Für einen störungsfreien Betrieb kombinieren Anwender dieses Bauteil in der Lagerungsanordnung mit separaten Axiallagerungen, die axiale Führungskräfte aufnehmen.
Die Ausführung mit eigenem Innenring erweist sich als vorteilhaft, wenn die Welle selbst nicht gehärtet oder geschliffen werden kann. So dient der Innenring als präzise definierte Laufbahn für den Nadelkranz. Die integrierte Umfangsnut samt Schmierbohrung am Außenring erleichtert das Nachschmieren im laufenden Betrieb. Berücksichtigen Sie bei der Auslegung den Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad sowie die normale Radiallagerluft, die für Standardanwendungen mit üblichen Passungen ausgelegt ist.
Mit einer Bohrung von 28 mm, einem Außendurchmesser von 45 mm und einer Breite von 17 mm weist dieses Nadellager ein kompaktes Querschnittsverhältnis auf. Der massive Außenring und der passende Innenring bilden zusammen mit dem einreihigen Nadelkranz eine montagefertige Einheit, die geringen radialen Bauraum beansprucht.
Der Innenring dient den Wälzkörpern als gehärtete Gegenlauffläche auf der Welle. Konstrukteure nutzen diese Variante vor allem dann, wenn die Welle aus fertigungstechnischen Gründen nicht gehärtet oder feinstbearbeitet werden kann. Bei Bedarf lässt sich der Innenring getrennt vom Außenring und Nadelkranz auf die Welle montieren.
Dieses Lager besitzt keine integrierten Dichtungen und wird über die vorhandene Umfangsnut mit Schmierbohrung am Außenring mit Schmierstoff versorgt. Die Zufuhr kann je nach Umgebungsbedingungen über Öl oder Schmierfett erfolgen. Konstruktionsseitig sollten Anwender externe Dichtungen im Gehäuse vorsehen, um das Schmiermittel im Lager zu halten und Schmutz fernzuhalten.
Die normale Radiallagerluft entspricht dem herstellerüblichen internen Lagerspiel im Ausgangszustand. Sie ist so bemessen, dass nach dem Aufpressen auf die Welle und dem Einbau ins Gehäuse noch ausreichend Betriebsspiel für einen leichtgängigen Lauf vorhanden bleibt. Diese Standardluft eignet sich für reguläre Betriebstemperaturen und übliche Wellen- sowie Gehäusepassungen.
Im NA49/28 führt ein stabiler Stahlblechkäfig die Nadelrollen und hält den Abstand zwischen den Wälzkörpern gleichmäßig aufrecht. Der Käfig führt die Nadeln über den zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad und trägt zu einer gleichmäßigen Lastverteilung im einreihigen Nadelkranz bei.
Das Lager wird in der Toleranzklasse P0/PN gefertigt, was dem Standard ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz erfüllt die üblichen Genauigkeitsanforderungen für den klassischen Maschinen- und Anlagenbau. Sie deckt die Vorgaben an Rundlauf und Maßhaltigkeit für Standardanwendungen mit normaler Drehzahl und moderater Beanspruchung sachgerecht ab.
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