INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 13,01 € | 247,12 € |
| 5 | 26,01 € | 234,12 € |
Das Nadellager (massiv) NA4920 von INA bietet mit den Maßen 100x140x40 mm eine hoch belastbare Radiallagerung auf engem Bauraum.
Das Nadellager (massiv) NA4920 ist ein einreihiges Radial-Wälzlager mit spanend gefertigtem Außenring, Nadelkranz und separatem Innenring. Durch die zylindrischen Wälzkörper mit geringem Durchmesser nimmt diese Bauform hohe Radialkräfte bei vergleichsweise kleiner radialer Bauhöhe auf. Die Ausführung stammt von INA und entspricht der Standard-Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Sie erhalten ein offenes Lager, das sich für den Betrieb in öl- oder fettgeschmierten Gehäusen empfiehlt.
Konstruktionen mit hohen Radiallasten und begrenztem Einbauraum stellen das typische Einsatzfeld für dieses Lager dar. Sie nutzen das Lager als klassisches Loslager, da die Konstruktion keine axialen Kräfte überträgt und Längenänderungen der Welle ausgleicht. Durch den mitgelieferten Innenring benötigt die Welle keine gehärtete und geschliffene Laufbahn, was den Fertigungsaufwand reduziert. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +100 Grad Celsius.
Die Kombination aus getrennt montierbarem Innenring und formstabilem Außenring vereinfacht den Einbau bei getrennten Baugruppen. Für die Schmierstoffversorgung verfügt das Lager über eine Umfangsnut mit Schmierbohrung am Außenring, wodurch sich Schmierfett oder Schmieröl direkt in die Laufbahn leiten lässt. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise bei normaler Radiallagerluft. Da keine Dichtungen integriert sind, müssen Sie das Lagergehäuse durch externe Dichtelemente gegen Verunreinigungen schützen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 100 mm am Innenring, einen Außendurchmesser von 140 mm am Außenring sowie eine Gesamtbreite von 40 mm auf. Diese Maße entsprechen den genormten Hauptabmessungen der Baureihe NA49 für massive Nadellager mit Innenring.
Der mitgelieferte Innenring fungiert als gehärtete Gegenlaufbahn für die Wälzkörper. Dadurch muss die verwendete Welle nicht speziell induktiv gehärtet oder feinstgeschliffen werden. Zudem lässt sich der Innenring separat auf die Welle aufziehen, was die Endmontage der Baugruppe erleichtert.
Am Außenring befinden sich eine umlaufende Nut sowie Schmierbohrungen. Über diese Kanäle lässt sich Schmierstoff direkt von außen in den Nadelkranz einbringen. Da es sich um eine offene Ausführung handelt, erfolgt die Schmierung typischerweise über ein Ölbad, eine Umlaufschmierung oder regelmäßiges Nachfetten im Gehäuse.
Normale Radiallagerluft bezeichnet das werksseitige Lagerspiel ohne vergrößerte oder verringerte Toleranzspanne. Sie eignet sich für herkömmliche Einbaupassungen und Standard-Betriebstemperaturen zwischen -20 und +100 Grad Celsius, bei denen keine extremen Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten.
Nein, dieses Nadellager fungiert rein als Loslager zur Aufnahme von Radialkräften. Es nimmt keine Axiallasten auf und führt die Welle nicht in Längsrichtung. Zur Fixierung der Welle in axialer Richtung müssen Sie separate Axiallager oder Festlager in der Konstruktion vorsehen.
Der Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und verhindert die gegenseitige Berührung der Nadeln. Dies reduziert die Reibung, führt zu gleichmäßigem Laufverhalten und dient der stabilen Führung der zylindrischen Rollen über den gesamten Betriebsbereich.
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