INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,83 € | 15,75 € |
| 25 | 1,65 € | 14,93 € |
| 50 | 2,49 € | 14,09 € |
Das Nadellager (massiv) NK21/16 von INA bietet eine kompakte, radiale Lagerlösung mit 21 mm Bohrung, 29 mm Außendurchmesser und 16 mm Breite.
Das Nadellager (massiv) NK21/16 von INA zeichnet sich durch seine niedrige radiale Bauhöhe bei gleichzeitig hoher Tragfähigkeit für Radialkräfte aus. Als massives Wälzlager ohne Innenring laufen die zylindrischen Wälzkörper direkt auf der gehärteten und geschliffenen Welle. Dies spart Bauraum im Gehäuse ein. Das einreihige Lager verfügt über einen Stahlblechkäfig, der die Nadeln führt, sowie über eine normale Radiallagerluft in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Dieses Lager nimmt bei begrenztem radialem Bauraum reine Radialkräfte auf. Geeignete Einsatzfelder sind kompakte Baugruppen, bei denen die Welle selbst als Laufbahn fungiert. Da das Lager keine Axialkräfte aufnimmt, dient es konstruktiv als Loslager. Die offene Konstruktion ermöglicht die direkte Einbindung in Schmiersysteme, unterstützt durch die integrierte Umfangsnut und Schmierbohrungen im Außenring.
Beim Einsatz ohne separaten Innenring bildet die Welle die innere Lauffläche. Ein gehärteter und feinstbearbeiteter Wellenzapfen verhindert hierbei vorzeitigen Verschleiß. Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Bei der offenen Bauform übernimmt die Gehäusekonstruktion die Abdichtung gegen Verunreinigungen und Schmierstoffaustritt. Eine gezielte Nachschmierung erfolgt über die Schmierbohrung im Außenring.
Das Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 21 mm, der dem Hüllkreis der Nadeln ohne Innenring entspricht. Der Außendurchmesser beträgt 29 mm bei einer Baubreite von 16 mm. Diese kompakten Maße erlauben den Einbau in Gehäusebohrungen mit sehr geringem radialem Querschnitt, sofern die Welle direkt als Laufbahn dient.
Die Ausführung ohne Innenring reduziert den radialen Platzbedarf auf ein Minimum und ermöglicht gleichzeitig die Verwendung größerer Wellendurchmesser für höhere Steifigkeit. Die zylindrischen Wälzkörper laufen hierbei unmittelbar auf der Welle. Voraussetzung dafür ist ein gehärteter und feingeschliffener Wellensitz, der die Funktion der Innenring-Laufbahn vollständig übernimmt.
Der massive Außenring ist werkseitig mit einer Umfangsnut sowie Schmierbohrungen ausgestattet. Schmierfett oder Schmieröl lässt sich dadurch direkt von außen über das Gehäuse in den Wälzkörperraum zuführen. Da es sich um ein offenes Lager ohne Dichtscheiben handelt, erfordert der Betrieb eine externe Schmierstoffversorgung sowie eine wirksame Gehäuseabdichtung.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Innerhalb dieser thermischen Spanne behalten der Außenring und der verbaute Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Bei der konstruktiven Auslegung sollten Schmierstoff und externe Gehäusedichtungen auf denselben Temperaturbereich abgestimmt werden.
Das Modell ist in der Standard-Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 gefertigt und verfügt über die normale Radiallagerluft. Das effektive Betriebsspiel stellt sich nach dem Einpressen des Außenrings in die Gehäusebohrung und dem Einführen der Welle ein. Das Toleranzfeld des Wellensitzes bestimmt somit maßgeblich die verbleibende Lagerluft im Betrieb.
Die Führung der zylindrischen Nadeln erfolgt über einen formstabilen Stahlblechkäfig. Dieser Käfig führt die Wälzkörper auf Abstand und sorgt für eine gleichmäßige Lastverteilung über die gesamte Nadelreihe. Der Werkstoff Stahlblech erweist sich im praktischen Betrieb als widerstandsfähig gegenüber Schmierstoffen und gängigen mechanischen Belastungen.
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