INA
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Das Nadellager (massiv) NA6903 von INA bietet mit 17x30x23 mm eine radial hoch belastbare Lagerung bei kompaktem Bauraum.
Das Nadellager (massiv) NA6903 von INA ist ein einreihiges Wälzlager mit spanend gefertigtem Außenring, separatem Innenring und einem geführten Stahlblechkäfig. Mit einer Bohrung von 17 mm, einem Außendurchmesser von 30 mm und einer Breite von 23 mm nimmt die Konstruktion hohe Radialkräfte auf engem Raum auf. Als offenes Lager konzipiert, lässt sich das Bauteil flexibel in bestehende Schmiersysteme einbinden. Konstrukteure nutzen die Ausführung bevorzugt für Wellenlagerungen im Maschinenbau.
Das Nadellager (massiv) NA6903 kommt vorrangig als Loslager in Anwendungen zum Einsatz, die hohe radiale Tragfähigkeit bei geringer radialer Bauhöhe verlangen. Durch die zylindrischen Nadelrollen verteilt das Wälzlager Belastungen gleichmäßig auf die Laufbahnen. Typische Einsatzfelder finden sich bei kompakten Wellenlagerungen im allgemeinen Maschinenbau. Da die Ausführung einen separaten Innenring umfasst, benötigt die Welle keine gehärtete oder geschliffene Lauffläche. Die offene Bauart setzt voraus, dass externe Gehäusedichtungen vor Schmutz schützen.
Die integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrung am Außenring erleichtert das Nachschmieren im Betrieb, da Schmierstoff direkt in den Nadelkranz gelangt. Der separate Innenring erlaubt die Montage auf ungehärteten Wellen und lässt sich bei Bedarf getrennt vom Außenring montieren. Dieses Wälzlager besitzt eine normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) für Standardpassungen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +100 Grad, bestimmt durch die Maßstabilität und den Stahlblechkäfig.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 17 mm, einen Außendurchmesser von 30 mm sowie eine Breite von 23 mm. Dank dieser Abmessungen eignet sich das Modell für platzsparende Konstruktionen, die gleichzeitig eine breite Auflagefläche für die Kraftübertragung benötigen.
Der Innenring dient als gehärtete Laufbahn für die Nadeln, wenn die Welle selbst nicht als Wälzkörperlaufbahn bearbeitet werden kann. Zudem vereinfacht der separat montierbare Innenring den Einbau, da Ring und Außenkörper unabhängig voneinander auf Welle und Gehäuse aufgebracht werden können.
Der massive Außenring besitzt eine Umfangsnut mit Schmierbohrungen. Schmierstoff lässt sich dadurch direkt über das Lagergehäuse in das Innere zum Stahlblechkäfig und den Nadeln leiten. Da keine integrierten Dichtungen vorhanden sind, muss die Schmierstoffversorgung über das Aggregat oder externe Dichtelemente erfolgen.
Diese Kennzeichnung steht für die Standard-Toleranzklasse bei Industrie-Wälzlagern. Sie definiert zulässige Maß- und Formabweichungen der Innen- und Außenringe für gängige Passungen im Maschinenbau. Für reguläre Industrieanwendungen ohne gesteigerte Präzisionsvorgaben bietet diese Toleranzklasse eine passende Genauigkeit bei unkomplizierter Montage.
Der spezifizierte Temperaturbereich reicht von -20 bis +100 Grad Celsius. Der verbaute Stahlblechkäfig und die metallischen Komponenten halten diesen Bedingungen stand. Bei der Auswahl des Schmierstoffs sollte darauf geachtet werden, dass Fett oder Öl für dieselbe Betriebstemperatur freigegeben ist.
Die normale Radiallagerluft entspricht dem herkömmlichen Spielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im Neuzustand. Sie ist auf Standard-Passungen und gewöhnliche Betriebstemperaturen abgestimmt, sodass sich das Lager im Betrieb frei drehen kann, ohne durch thermische Ausdehnung der Welle unzulässig verspannt zu werden.
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