NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 0,23 € | 4,35 € |
| 50 | 0,46 € | 4,12 € |
| 150 | 0,69 € | 3,89 € |
| 250 | 0,92 € | 3,66 € |
Der Nadelkranz K14X20X12 von NTN Nadellager bietet mit 14x20x12 mm eine kompakte, einreihige Radiallagerung für gehärtete Wellen und Gehäusebohrungen.
Der Nadelkranz K14X20X12 ist ein einreihiger Wälzkörpersatz für Konstruktionen mit sehr begrenztem radialem Bauraum. Die Einheit besteht aus geführten Nadelrollen und einem Stahlblechkäfig, verzichtet jedoch auf eigene Innen- oder Außenringe. Sie nutzen direkt die gehärtete Welle sowie das umgebende Gehäuse als Laufbahn. Dieses Wälzlager von NTN Nadellager eignet sich für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad und nimmt radiale Kräfte bei geringer Bauhöhe auf.
Dieser Nadelkranz kommt dort zum Einsatz, wo eine hohe radiale Tragfähigkeit bei geringem radialem Bauraum gefordert ist. Da Innenring und Außenring entfallen, entspricht die radiale Bauhöhe lediglich dem Durchmesser der Wälzkörper. Das Bauteil führt die Wälzkörper achsparallel im Käfig, was die Reibung gegenüber vollnadeligen Lagern mindert und für höhere Drehzahlen ausgelegt ist.
Bei der Auslegung des Nadelkranzes K14X20X12 ist die direkte Beschaffenheit der Gegenlaufflächen entscheidend. Da der Kranz ohne Massivringe arbeitet, müssen Welle (Durchmesser 14 mm) und Gehäusebohrung (Durchmesser 20 mm) gehärtet und feinstbearbeitet ausgeführt sein. Der integrierte Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf Abstand und toleriert thermische Belastungen zwischen -20 und +120 Grad. Für den Betrieb ist zudem eine kontinuierliche Zufuhr von Schmierstoff über das umgebende Gehäuse oder eine hohlgebohrte Welle vorgesehen.
Der Nadelkranz besitzt einen Bohrungsdurchmesser (Innenhüllkreis) von 14 mm, einen Außendurchmesser (Außenhüllkreis) von 20 mm sowie eine axiale Breite von 12 mm. Aus diesen Abmessungen ergibt sich eine besonders kompakte radiale Bauhöhe bei gleichzeitig hoher radialer Belastbarkeit.
Nadelkränze verzichten auf Innen- und Außenringe, um eine platzsparende Lagerung zu ermöglichen. Die Welle und die Gehäusebohrung dienen direkt als Laufbahnen. Voraussetzung dafür ist, dass diese Kontaktflächen gehärtet und geschliffen ausgeführt sind, um den Beanspruchungen der Wälzkörper standzuhalten.
Der Stahlblechkäfig führt die einzelnen Nadelrollen achsparallel zueinander und verhindert ein gegenseitiges Berühren der Rollkörper. Dadurch sinkt die Reibung im Vergleich zu vollnadeligen Ausführungen, was einen ruhigen Lauf bei höheren Drehzahlen unterstützt.
Der Nadelkranz ist für den Einsatz in einem Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad spezifiziert. Innerhalb dieses thermischen Fensters behält der Stahlblechkäfig seine Stabilität. Bei der Konstruktion ist darauf zu achten, dass auch der verwendete Schmierstoff für diese Betriebstemperaturen freigegeben ist.
Ein klassisches Nadellager umfasst in der Regel eine Außenhülse oder einen massiven Außenring, teils auch einen separaten Innenring. Ein Nadelkranz besteht dagegen ausschließlich aus den Nadeln und dem Käfig, was ein minimales radiales Baumaß der Lagerstelle ermöglicht.
Da der Nadelkranz keine integrierten Dichtungen aufweist, muss der Schutz gegen Schmutz und Feuchtigkeit über die umgebende Konstruktion gelöst werden. Radialwellendichtringe oder Labyrinthdichtungen im Gehäuse tragen dazu bei, dass das Schmiermittel im Lagerbereich verbleibt und keine Verunreinigungen eindringen.