NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,52 € | 9,89 € |
| 50 | 1,05 € | 9,36 € |
| 100 | 1,57 € | 8,84 € |
Kompakter Nadelkranz K52X57X12 von NKE Steyr mit den Abmessungen 52x57x12 mm für hochbelastbare radiale Lagerungen bei minimalem Bauraumbedarf.
Der Nadelkranz K52X57X12 bildet eine montagefertige Einheit aus Nadelrollen und einem führenden Käfig. Die Bauform verzichtet auf eigene Innen- und Außenringe, wodurch das Bauteil eine äußerst geringe radiale Bauhöhe erreicht. Mit einer Bohrung von 52 mm, einem Außendurchmesser von 57 mm und einer Breite von 12 mm eignet sich dieses Wälzlager vor allem für Konstruktionen, bei denen Welle und Gehäusebohrung direkt als Laufbahnen dienen.
Dieses Nadellager kommt vorrangig dort zum Einsatz, wo hoher radialer Bauraummangel herrscht und gleichzeitig hohe Tragfähigkeit gefordert ist. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Getrieben oder an Umlenkstellen. Der Käfig führt die zylindrischen Rollen achsparallel und verhindert die direkte Berührung benachbarter Wälzkörper. Dadurch läuft das Lager auch bei höheren Drehzahlen reibungsarm, solange ausschließlich radiale Kräfte einwirken.
Da der Nadelkranz ohne Innen- und Außenring ausgeführt ist, müssen die Welle sowie die Aufnahmebohrung im Gehäuse gehärtet und feingeschliffen ausgeführt sein. Die Betriebslagerluft bestimmen Sie konstruktiv über die Passungswahl von Welle und Gehäuse. Konstrukteure sollten zudem beachten, dass Nadelkränze als reine Loslager fungieren. Zur Aufnahme axialer Führungskräfte sind daher separate Anlaufscheiben oder Axialwälzlager vorzusehen.
Dieses Bauteil besteht aus einem Rollensatz samt Käfigführung ohne eigene Ringe. Durch den Verzicht auf Innen- und Außenring benötigt die Lagerung sehr wenig radialen Bauraum und bietet bezogen auf den Querschnitt eine hohe radiale Belastbarkeit.
Die Bohrung beträgt 52 mm, der Außendurchmesser misst 57 mm und die Breite beläuft sich auf 12 mm. Der Hüllkreisdurchmesser der Wälzkörper definiert hierbei den Wellen- und Gehäusedurchmesser der Laufbahnen.
Nadelkränze nehmen bauartbedingt ausschließlich radiale Belastungen auf. Treten in der Lagerstelle zusätzlich axiale Kräfte auf, müssen zusätzliche Bauteile wie Axial-Nadellager oder Anlaufscheiben die Führung in Längsrichtung übernehmen.
Weil keine Lagerringe vorhanden sind, laufen die Rollen direkt auf Welle und Gehäusewand. Diese Kontaktflächen erfordern eine wälzlagergerechte Härtung und Feinbearbeitung, um Verschleiß zu verringern und den ordnungsgemäßen Betrieb zu unterstützen.
Die Lagerluft ergibt sich nicht aus dem Nadelkranz selbst, sondern aus den Toleranzfeldern der bearbeiteten Welle und der Gehäusebohrung. Über diese Passungen legen Konstrukteure das radiale Betriebsspiel fest.
NKE AUSTRIA GmbH
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