INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,63 € | 12,03 € |
| 25 | 1,26 € | 11,40 € |
| 50 | 1,90 € | 10,76 € |
Der einreihige Nadelkranz K28-35-18 von INA (28x35x18 mm) bietet hohe radiale Tragfähigkeit bei minimalem Bauraumbedarf auf gehärteten Wellen.
Der Nadelkranz K28-35-18 von INA ist ein einreihiger Wälzkörperkranz ohne eigene Ringe. Mit einer Bohrung von 28 mm, einem Außendurchmesser von 35 mm sowie einer Breite von 18 mm nutzt dieses Bauteil Welle und Gehäuse direkt als Wälzkörperlaufbahnen. Durch den integrierten Stahlblechkäfig werden die Nadelrollen achsparallel geführt. Diese Bauweise ermöglicht schlanke Konstruktionen in Maschinenbau und Instandhaltung, wenn im Aggregat nur wenig radialer Montageraum bereitsteht.
Konstruktionen mit dem Nadelkranz K28-35-18 nutzen den vorhandenen radialen Bauraum voll aus, da keine separaten Lagerringe benötigt werden. Das Bauteil kommt dort zum Einsatz, wo hohe Radiallasten bei geringer Querschnittshöhe aufgenommen werden müssen. Weil der Wälzkörpersatz direkt auf Welle und Gehäuse abrollt, reduziert sich der radiale Platzbedarf auf die Nadelrollenhöhe. In der betrieblichen Instandhaltung dient der Kranz als passgenaue Komponente beim Austausch verschlissener Wälzkörpersätze.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Nadelrollen achsparallel und verhindert eine gegenseitige Berührung der Wälzkörper. Dies senkt den Reibungswiderstand und unterstützt Drehzahleignung sowie Wärmebeständigkeit im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad. Bei der Auslegung der Lagerstelle ist zu beachten, dass Welle und Gehäusebohrung als gehärtete Laufbahnen dienen. Für Werkstatt und Serie empfiehlt sich daher die präzise Kontrolle der Oberflächenbeschaffenheit vor dem Einbau.
Das Bauteil weist einen Innendurchmesser von 28 mm, einen Außendurchmesser von 35 mm sowie eine Breite von 18 mm auf. Diese Abmessungen bestimmen direkt die erforderlichen Dimensionen von Welle und Gehäusebohrung, da der Kranz ohne eigene Laufringe montiert wird. Die radiale Bauhöhe entspricht exakt dem Durchmesser der geführten Nadelrollen.
Der verbaute Stahlblechkäfig trennt die einzelnen Nadelrollen voneinander und führt sie parallel zur Lagerachse. Dadurch wird ein Aneinanderreiben benachbarter Rollen vermieden, was die Wärmeentwicklung reduziert und höhere Drehzahlen als bei vollnadeligen Lagern erlaubt. Zudem hält der Käfig die Wälzkörper als handhabbare Einheit zusammen.
Weil das Bauteil weder über einen Innen- noch über einen Außenring verfügt, laufen die Wälzkörper direkt auf den umgebenden Maschinenteilen. Die Welle und die Gehäusebohrung müssen entsprechend gehärtet und feinstbearbeitet sein. Fehlt diese Härte, kann die Lagerstelle die auftretenden Kräfte nicht verschleißarm aufnehmen.
Für dieses Bauteil von INA ist ein Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad zulässig. Der robuste Stahlblechkäfig behält in dieser Spanne seine Formstabilität. Bei der Auswahl des Schmierfetts oder Öls sollten Sie darauf achten, dass der gewählte Schmierstoff die jeweilige Betriebstemperatur der Lagerstelle abdeckt.
Ein Nadelkranz besteht ausschließlich aus den Wälzkörpern und dem führenden Käfig. Herkömmliche Nadellager besitzen zusätzliche Außen- oder Innenringe aus gehärtetem Wälzlagerstahl. Durch den Verzicht auf eigene Ringe spart der einreihige Kranz entscheidenden radialen Bauraum und reduziert das Gesamtgewicht der Konstruktion erheblich.
Die Schmierung erfolgt über das umgebende Maschinensystem, beispielsweise durch Ölumlauf oder eine gezielte Fettfüllung. Da der Kranz offen ausgeführt ist, gelangt das Schmiermittel ungehindert an die Kontaktzonen zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen. Eine regelmäßige Nachschmierung schützt die Oberflächen vor Reibung und Verschleiß.
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