NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,71 € | 13,57 € |
| 25 | 1,43 € | 12,85 € |
| 50 | 2,14 € | 12,14 € |
Der NTN Nadelkranz K64X70X16 bietet eine einreihige Nadelrollenführung mit Stahlblechkäfig bei kompakten Abmessungen von 64x70x16 mm für direkte Lagerungen.
Der Nadelkranz K64X70X16 von NTN ist ein einreihiges Wälzlager ohne eigenen Innen- oder Außenring. Dieses Bauteil führt die Nadelrollen achsparallel und nutzt Welle sowie Gehäusebohrung unmittelbar als Laufbahnen. Mit einer Bohrung von 64 mm, einem Außendurchmesser von 70 mm und einer Breite von 16 mm beansprucht dieses Wälzlager radial kaum mehr Platz als die Nadelrollen selbst. Das Bauteil ermöglicht damit eine tragfähige Lagerung bei minimalem radialem Bauraum.
Dieser einreihige Nadelkranz kommt dort zum Einsatz, wo gehärtete sowie geschliffene Wellen und Gehäusebohrungen zur Verfügung stehen. Die Bauform bewährt sich vor allem bei Lagerungen mit stark eingeschränktem radialem Einbauraum, die dennoch hohe Radiallasten aufnehmen müssen. Da keine separaten Lagerringe radialen Platz fordern, ermöglicht das Bauteil besonders schlanke Konstruktionen bei hoher radialer Tragfähigkeit.
Der integrierte Stahlblechkäfig trennt die Wälzkörper voneinander und verhindert die Berührung benachbarter Nadelrollen. Gegenüber vollnadeligen Konstruktionen begünstigt der Käfig höhere Drehzahlen, da er die Nadeln auch in der lastfreien Zone parallel führt. Für den Betrieb ist das Bauteil auf einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt, passend für industrielle Anwendungen mit standardmäßiger Schmierung.
Ein einreihiger Nadelkranz besteht aus einem Stahlblechkäfig und geführten Nadelrollen ohne Innen- oder Außenring. Die Nadeln laufen direkt auf der Welle und in der Gehäusebohrung, wodurch die radiale Bauhöhe im Vergleich zu Ringlagern sehr gering bleibt.
Das Bauteil besitzt einen Innendurchmesser von 64 mm, einen Außendurchmesser von 70 mm und eine Nennbreite von 16 mm. Diese Maße ermöglichen eine direkte Lagerung der Welle auf engstem Bauraum.
Der Stahlblechkäfig hält die zylindrischen Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und führt sie achsparallel zur Lagerachse. Dadurch wird ein Schränken der Nadeln verhindert, die Reibung im Betrieb verringert und eine höhere Drehzahlgrenze als bei vollnadeligen Lagern erreicht.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 bis +120 Grad. Dieser Spielraum wird durch die Werkstoffstabilität des Stahlblechkäfigs und der Wälzkörper definiert, wobei der tatsächlich nutzbare Bereich stets vom eingesetzten Schmierstoff abhängt.
Konstruktionen mit Nadelkränzen nutzen gehärtete Wellenzapfen und Gehäusebohrungen direkt als Abrollflächen für die Wälzkörper. Dies spart Bauraum, Gewicht und zusätzliche Komponenten ein, erfordert jedoch eine fachgerechte mechanische und thermische Vorbereitung der Gegenlaufflächen.
Da der Nadelkranz keine Borde besitzt, muss die axiale Führung über Anlaufflächen an der Welle oder im Gehäuse erfolgen. Typischerweise begrenzen Wellenschultern, Anlaufscheiben oder Sprengringe das seitliche Spiel des Käfigs im Betrieb.