NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,18 € | 3,37 € |
| 50 | 0,36 € | 3,19 € |
| 150 | 0,52 € | 3,03 € |
| 250 | 0,71 € | 2,84 € |
Nadelkranz K22X26X10 von NTN Nadellager mit 22 mm Bohrung, 26 mm Außendurchmesser und 10 mm Breite für minimale radiale Bauhöhen.
Der Nadelkranz K22X26X10 führt Nadelrollen achsparallel und ermöglicht tragfähige Lagerungen auf kleinstem Raum. Da diese Bauform auf eigene Innen- und Außenringe verzichtet, dienen gehärtete Wellen und Gehäusebohrungen direkt als Laufbahnen. Dies reduziert das radiale Einbaumaß auf lediglich 2 mm Wandstärke zwischen Welle und Gehäuse. Das Bauteil von NTN Nadellager eignet sich für Konstruktionen, bei denen konventionelle Wälzlager aufgrund von Bauraumgrenzen nicht eingesetzt werden können.
Konstrukteure setzen diesen einreihigen Nadelkranz bevorzugt dort ein, wo hohe radiale Kräfte bei sehr geringem radialem Bauraum aufgenommen werden müssen. Durch den Verzicht auf Ringe sparen Lagerungen Gewicht und Bauvolumen. Die Nadelrollen wälzen unmittelbar auf den Gegenlaufflächen ab, was eine steife Verbindung bei hohen Drehzahlen begünstigt. Das Einsatzgebiet umfasst kompakte Getriebe- und Lagerungsanordnungen im allgemeinen Maschinenbau.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper achsparallel und verhindert die gegenseitige Berührung der Nadeln in der lastfreien Zone. Dadurch mindert er Reibung und Erwärmung im Betrieb. Mit einem zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad widersteht die Einheit üblichen thermischen Belastungen im Schmierstoffumfeld. Bei der Auslegung sind gehärtete und geschliffene Wellen- sowie Gehäuselaufbahnen vorzusehen, da deren Oberflächengüte das Laufverhalten direkt bestimmt.
Der Kranz besitzt einen Bohrungsdurchmesser von 22 mm, einen Außendurchmesser von 26 mm und eine Breite von 10 mm. Die Nadelrollen bestimmen die radiale Bauhöhe, die bei diesem Bauteil 2 mm beträgt. Für den Betrieb sind entsprechende Laufbahnen auf der Welle sowie in der Gehäusebohrung erforderlich.
Ein Nadelkranz besteht ausschließlich aus dem Käfig und den darin geführten Nadelrollen. Durch das Weglassen von Innen- und Außenring benötigt die Lagerung minimalen radialen Bauraum. Welle und Gehäusebohrung müssen hierbei direkt als gehärtete und geschliffene Laufbahnen ausgeführt sein, um den Wälzkörpern als Lauffläche zu dienen.
Dieses Bauteil ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Dieser thermische Einsatzbereich resultiert aus der Ausführung mit stabilem Stahlblechkäfig. Stimmen Sie das verwendete Schmiermittel, ob Fett oder Öl, auf diesen Temperaturbereich und die Umgebungsbedingungen Ihrer Anlage ab.
Der Käfig aus Stahlblech hält die Nadelrollen auf Abstand und führt sie achsparallel. Dadurch verhindert er den direkten Kontakt benachbarter Wälzkörper, was die innere Reibung verringert. Gegenüber vollnadeligen Ausführungen erlaubt die Käfigführung höhere Drehzahlen und unterstützt einen ruhigen Lauf in der lastfreien Zone.
Da der Kranz keine eigenen Laufringe mitbringt, hängt die Lagerluft von den Durchmessern der Welle und des Gehäuses ab. Die Fertigungstoleranzen dieser Gegenlaufflächen definieren das radiale Betriebsspiel der Wälzkörper. Konstrukteure legen das Spiel über die Passungswahl von Welle und Bohrung individuell fest.
Nadelkränze lassen sich je nach Drehzahl und Konstruktion mit Schmierfett oder Schmieröl betreiben. Da das Lager offen ausgeführt ist und keine integrierten Dichtungen besitzt, schützt eine externe Gehäusedichtung vor Schmutzeintritt und Schmiermittelverlust. Das Schmiermittel muss für den Bereich von -20 bis +120 Grad geeignet sein.