NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 1,27 € | 24,17 € |
| 35 | 2,55 € | 22,89 € |
Der Nadelkranz K70X78X23 von NTN Nadellager bietet mit 70x78x23 mm eine radial kompakte Lagerung für gehärtete Wellen und Gehäusebohrungen.
Der Nadelkranz K70X78X23 bildet eine einbaufertige Funktionseinheit aus Nadelrollen und einem führenden Käfig. Da diese Bauform auf eigene Innen- oder Außenringe verzichtet, bestimmt allein der Rollendurchmesser die radiale Bauhöhe. Konstruktionen nutzen damit den vorhandenen Bauraum vollständig aus. Das Bauteil stammt von NTN Nadellager und eignet sich für Lagerungsstellen, bei denen Welle und Gehäuse direkt als geschliffene Laufbahn dienen.
Klassische Einsatzbereiche liegen in Lagerungsstellen, in denen hohe radiale Kräfte auf besonders engem Bauraum aufgenommen werden müssen. Durch den Verzicht auf massive Ringe reduziert sich das Gewicht der gesamten Baugruppe. Voraussetzung für den Einsatz ist eine gehärtete sowie feinstbearbeitete Lauffläche auf der Welle und in der Gehäusebohrung, damit die zylindrischen Wälzkörper direkt auf den Gegenstücken abrollen können.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die einzelnen Nadelrollen achsparallel durch die lastfreie Zone und hält benachbarte Wälzkörper auf Abstand. Dies vermindert Reibungsverluste und erlaubt höhere Betriebsdrehzahlen als bei vollnadeligen Ausführungen. Die Konstruktion ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt, wodurch sich das Bauteil für gängige industrielle Schmierstoffe und Betriebstemperaturen eignet.
Die Kennzeichnung steht für die Kernmaße des Bauteils: Der innere Hüllkreisdurchmesser beträgt 70 mm, der äußere Hüllkreisdurchmesser misst 78 mm und die Gesamtbreite beläuft sich auf 23 mm. Diese Abmessungen definieren den benötigten Freiraum zwischen der Welle und der umgebenden Gehäusebohrung.
Ein Nadelkranz besitzt keine eigenen Lagerringe. Die zylindrischen Nadeln laufen unmittelbar auf der montierten Welle sowie in der Gehäusebohrung ab. Damit kein vorzeitiger Verschleiß auftritt, müssen beide Gegenflächen gehärtet, geschliffen und frei von Formfehlern ausgeführt sein.
Der Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper exakt auf Abstand und verringert die Reibung zwischen den Nadeln. Zudem sorgt er für eine achsparallele Ausrichtung beim Durchlaufen der Lastzone, was die Drehzahlgrenze im Vergleich zu käfiglosen Nadelkränzen anhebt.
Für den Betrieb ist ein Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad vorgesehen. Dieser Rahmen wird primär durch die Maßstabilität des Nadelkranzes und des Stahlblechkäfigs vorgegeben. Bei der Auswahl muss zudem das passende Schmierfett oder Schmieröl für diesen Bereich gewählt werden.
Da der Nadelkranz keine eigenen Borde zur axialen Führung aufweist, erfolgt die Führung im Einbauzustand über angrenzende Maschinenteile. Üblicherweise begrenzen Anlaufscheiben, Sicherungsringe oder Gehäuseschultern die axiale Verschiebung des Käfigs und der Nadelrollen entlang der Laufbahn.