NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 0,13 € | 2,42 € |
| 100 | 0,26 € | 2,29 € |
| 250 | 0,38 € | 2,17 € |
| 500 | 0,51 € | 2,04 € |
Der Nadelkranz K16X20X17 von NKE Steyr bietet bei 16 mm Innen- und 20 mm Außendurchmesser hohe radiale Tragfähigkeit auf kleinstem Bauraum.
Der Nadelkranz K16X20X17 von NKE Steyr ist ein einbaufertiges Wälzlager ohne Innen- oder Außenring. Die Konstruktion besteht aus einem stabilen Käfig, der die zylindrischen Nadelrollen präzise parallel zur Achse führt. Mit einem Innendurchmesser von 16 mm, einem Außendurchmesser von 20 mm und einer Breite von 17 mm beansprucht die Lagerstelle radial lediglich zwei Millimeter Bauhöhe. Dadurch eignet sich dieses Wälzlager für Konstruktionen mit extrem begrenztem radialem Einbauraum, bei denen Welle und Gehäuse direkt als Laufbahnen dienen.
Der Einsatz dieses Nadelkranzes empfiehlt sich bei kompakten Lagerungen, in denen hohe radiale Kräfte auf engem Raum wirken. Durch den Linienkontakt der Nadelrollen nimmt das Lager hohe Radiallasten auf, fungiert jedoch als reines Loslager. Bei zusätzlichen Axialkräften wird der Nadelkranz mit separaten Axiallagern oder Anlaufscheiben kombiniert.
Da der Nadelkranz konstruktionsbedingt keine eigenen Ringe besitzt, fungieren Welle und Gehäusebohrung unmittelbar als Laufbahn. Beide Oberflächen müssen gehärtet und geschliffen sein, damit die Nadelrollen verschleißarm abrollen. Konstruktiv ist zudem auf eine seitliche Führung des Nadelkranzes durch Wellenschultern oder gehärtete Anlaufscheiben zu achten, da der Käfig axiale Begrenzungen benötigt. Eine gezielte Öl- oder Fettschmierung trägt zu einer geringen Reibung an den Wälzkörpern bei.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 16 mm, einen Außendurchmesser von 20 mm und eine Breite von 17 mm auf. Diese Maße bestimmen direkt den erforderlichen Durchmesser der Welle sowie die passende Bohrung im Gehäuse. Die reine radiale Bauhöhe beträgt dabei lediglich 2 mm.
Durch den Verzicht auf Innen- und Außenringe bleibt der radiale Platzbedarf minimal. Die Nadelrollen laufen direkt auf der Welle und in der Gehäusebohrung. Diese Bauweise spart Gewicht sowie Bauraum und ermöglicht steife Lagerungen bei gleichzeitig hoher radialer Belastbarkeit in kompakten Konstruktionen.
Das Bauteil dient ausschließlich der Aufnahme von Radialkräften und arbeitet als Loslager. Axiale Kräfte kann ein Nadelkranz bauartbedingt nicht übertragen. Treten in Ihrer Anwendung zusätzliche Axiallasten auf, müssen Sie diese durch separate Axiallager oder geeignete Anlaufscheiben entlang der Welle gezielt abstützen.
Welle und Gehäuse müssen als Wälzlagerlaufbahnen ausgeführt sein. Das erfordert eine gehärtete sowie fein geschliffene Oberfläche, um frühzeitigen Verschleiß der Nadelrollen zu verhindern. Ungehärtete Flächen führen unter Last rasch zu Materialermüdung und verringern die Betriebsdauer der gesamten Baugruppe.
Die axiale Führung erfolgt über seitliche Gehäusekanten, Wellenschultern oder gehärtete Anlaufscheiben. Da der Nadelkranz keine integrierten Bordringe besitzt, benötigt der Käfig diese seitlichen Begrenzungsflächen im Gehäuse. Dadurch bleibt das Lager im Betrieb in der vorgesehenen Position.
Je nach Drehzahl und Einsatzumgebung eignet sich die Schmierung mit Fett oder Schmieröl. In Getrieben übernimmt häufig das vorhandene Schmieröl die Versorgung des Wälzlagers. Bei Fettschmierung empfiehlt sich ein Wälzlagerfett, das Sie vor der Montage oder über Bohrungen im Gehäuse einbringen.
NKE AUSTRIA GmbH
Im Stadtgut C4, 4407 Steyr, Austria
office@nke.at, https://industry.fersa.com/de/imprint