NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 0,12 € | 2,32 € |
| 100 | 0,24 € | 2,20 € |
| 250 | 0,36 € | 2,08 € |
| 500 | 0,49 € | 1,95 € |
Der Nadelkranz K16X20X10 von NKE Steyr führt Nadelrollen auf 16x20x10 mm Bauraum und ermöglicht hoch belastbare Direktlagerungen bei minimalem radialem Platzbedarf.
Mit dem Nadelkranz K16X20X10 erhalten Sie eine einbaufertige Wälzkörperbaugruppe des Herstellers NKE Steyr für radial beanspruchte Lagerstellen. Die Konstruktion verzichtet auf eigene Lagerringe, sodass die Nadelrollen unmittelbar auf der gehärteten Welle und im umgebenden Gehäuse abrollen. Durch den Linienkontakt der zylindrischen Rollen überträgt das Wälzlager beachtliche Radialkräfte. Mit einem Innendurchmesser von 16 mm, einem Außendurchmesser von 20 mm und einer Breite von 10 mm eignet sich die Einheit für kompakte Bauräume.
Konstrukteure nutzen diesen Nadelkranz vor allem dort, wo bei geringem radialem Bauraum große radiale Kräfte auftreten. Typische Einsatzbereiche finden sich bei kompakten Wellenlagerungen mit höherer Drehfrequenz und radial begrenztem Bauraum. Da der Nadelkranz K16X20X10 ausschließlich Radiallasten aufnimmt, fungiert er im System als reines Loslager. Treten in der Lagerung zusätzliche Axialkräfte auf, kombinieren Sie die Einheit mit einem separaten Axiallager oder einer geeigneten Anlaufscheibe.
Weil der Nadelkranz keine eigenen Laufringe mitbringt, bestimmen Welle und Gehäusebohrung die Funktion der Lagerstelle. Beide Gegenlaufflächen müssen als gehärtete und feingeschliffene Wälzlagerlaufbahnen ausgeführt sein. Zudem führt der Käfig die Nadelrollen achsparallel, was Reibung mindert und höhere Drehzahlen im Vergleich zu vollnadeligen Führungen erlaubt. Zur axialen Fixierung des Nadelkranzes im Betrieb dienen seitliche Borde, Sicherungsringe oder präzise gefertigte Wellenschultern.
Dieser Nadelkranz besteht aus einem formstabilen Käfig, der Zylindernadeln präzise führt und auf Abstand hält. Das Bauteil kommt ohne Innen- und Außenring aus. Die radiale Bauhöhe entspricht daher genau dem Durchmesser der Nadelrollen, was extrem schlanke Lagerkonstruktionen ermöglicht.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 16 mm sowie einen Außendurchmesser von 20 mm auf. Die Baubreite beträgt 10 mm. Aus der Differenz von Innen- und Außendurchmesser ergibt sich eine radiale Schnitthöhe beziehungsweise ein Nadelrollendurchmesser von 2 mm.
Nadelkränze dieser Bauart übertragen reine Radialkräfte. Durch den Linienkontakt der Nadelrollen liegt eine hohe Steifigkeit vor. Axialkräfte kann diese Bauform konstruktionsbedingt nicht aufnehmen, weshalb Anwender bei axialen Belastungen ein zusätzliches Axiallager vorsehen.
Da der Nadelkranz auf eigene Ringe verzichtet, dienen Welle und Gehäusebohrung direkt als Laufbahnen. Die Bauteiloberflächen müssen entsprechend gehärtet und präzise geschliffen sein, damit die Wälzkörper verschleißarm abrollen und die vorgesehene Betriebsdauer erreichen.
Der integrierte Käfig hält die Rollen auf Distanz und verhindert den direkten Kontakt benachbarter Nadeln. Dies reduziert die Reibung im unbelasteten Bereich. Der Nadelkranz K16X20X10 eignet sich daher für höhere Drehzahlen als eine vollnadelige Ausführung.
Die offene Käfigstruktur erlaubt einen ungehinderten Schmierstoffzutritt. Je nach Anforderung und Drehzahl wird das Lager mit Wälzlagerfett oder über einen kontinuierlichen Schmierölkreislauf versorgt. Eine wirksame Schmierung schützt vor Mischreibung und trägt zur Ableitung entstehender Reibungswärme bei.
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