SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,50 € | 28,48 € |
| 35 | 3,00 € | 26,98 € |
Der einreihige Nadelkranz K65X70X20 von SKF ermöglicht radial kompakte Wälzlagerungen bei 65 mm Bohrung, 70 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite.
Der Nadelkranz K65X70X20 fungiert als eigenständige Wälzlagereinheit für Konstruktionen mit minimalem radialem Bauraum. Das einreihige Wälzlager von SKF besteht aus einem formstabilen Stahlblechkäfig und präzise geführten Nadelrollen. Da Innen- und Außenringe entfallen, nutzen die Wälzkörper direkt die gehärtete Welle sowie das Gehäuse als Laufbahnen. Konstruktionen im allgemeinen Maschinenbau nutzen diese Ausführung vor allem dort, wo hohe radiale Tragfähigkeit auf engstem Raum gefordert wird.
Dieser Nadelkranz kommt zum Einsatz, wenn Konstruktionen eine hohe radiale Belastbarkeit bei minimaler radialer Bauhöhe verlangen. Durch den Außendurchmesser von 70 mm und die Bohrung von 65 mm ergibt sich eine besonders niedrige Bauhöhe. Typische Einsatzfelder liegen in kompakten Industriegetrieben sowie anspruchsvollen Wellenlagerungen. Da das Lager keine eigenen Ringe besitzt, müssen die Gegenlaufflächen auf Welle und Gehäuse gehärtet und feinstbearbeitet sein, um die Rollbewegung der Nadeln betriebssicher aufzunehmen.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Nadelrollen achsparallel und verhindert die direkte Berührung benachbarter Wälzkörper während des Umlaufs. Dadurch reduziert die Konstruktion interne Reibung und Wärmeentwicklung im Vergleich zu vollnadeligen Lagern. Der Nadelkranz K65X70X20 deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab, wodurch er thermischen Schwankungen in Industrieantrieben problemlos standhält. Prüfen Sie vor dem Einbau neben den Anschlussmaßen von 65x70x20 mm stets die Oberflächenhärte der umgebenden Wellen- und Gehäuselaufbahnen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 65 mm, einen Außendurchmesser von 70 mm sowie eine Breite von 20 mm auf. Durch den Verzicht auf eigene Innen- und Außenringe entspricht der radiale Platzbedarf exakt dem Durchmesser der geführten Nadelrollen. Dadurch benötigt die Baugruppe eine Gehäusebohrung von 70 mm und läuft auf einer Welle mit 65 mm Nenndurchmesser.
Nadelkränze bilden einbaufertige Einheiten, deren Nadelrollen direkt auf der Welle und in der Gehäusebohrung abrollen. Zur Funktion müssen die Wellen- und Gehäuseflächen gehärtet sowie als geschliffene Wälzlagerlaufbahnen ausgeführt sein. Auf diese Weise erreichen Konstruktionen bei geringem Gewicht und minimalem radialen Einbauraum eine beachtliche Steifigkeit sowie Belastbarkeit.
Die Ausführung mit Stahlblechkäfig ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Dieser Temperaturbereich erlaubt den Einsatz in thermisch anspruchsvollen Umgebungen des allgemeinen Maschinenbaus. Bei der Auslegung sollten Sie darauf achten, dass auch der gewählte Schmierstoff die auftretenden Betriebstemperaturen kontinuierlich abdeckt.
Der Käfig aus Stahlblech trennt die Wälzkörper mechanisch voneinander und verhindert ein Aneinandergleiten der Nadeln. Dies senkt den Reibungswiderstand, begrenzt die Erwärmung im Dauerbetrieb und erlaubt höhere Drehzahlen als bei vollnadeligen Lagerausführungen. Zudem stabilisiert die Führung der Nadeln den Lauf in lastfreien Zonen.
Das Lager besitzt werksseitig keine eigenen Dichtungen, weshalb die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit über das umgebende Gehäuse erfolgen muss. Die Schmierung kann je nach Konstruktion mit Fett oder Öl über die Gehäuseanschlüsse realisiert werden. Eine ausreichende Schmierstoffversorgung schützt die Kontaktzonen zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen vor Verschleiß.
Da der Kranz ohne Massivringe arbeitet, übernehmen Welle und Gehäusebohrung die Funktion der Lagerlaufbahnen. Diese Oberflächen müssen eine ausreichende Härte aufweisen sowie feinbearbeitet sein, um Pittingbildung oder vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden. Herstellerangaben zur Laufbahngestaltung definieren die notwendige Härtetiefe und Güte der Flächen.
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