SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,64 € | 12,10 € |
| 50 | 1,29 € | 11,45 € |
| 100 | 1,93 € | 10,81 € |
Der einreihige Nadelkranz K18X22X13 von SKF ermöglicht tragfähige Lagerungen bei minimalem radialem Bauraum mit den Abmessungen 18x22x13 mm.
Beim Nadelkranz K18X22X13 von SKF handelt es sich um eine einreihige Wälzkörper-Käfig-Baugruppe ohne Innen- und Außenring. Diese Bauform überträgt radiale Kräfte direkt zwischen Welle und Gehäusebohrung. Weil die radiale Bauhöhe lediglich der Nadeldicke von 2 mm entspricht, ermöglicht die Konstruktion extrem kompakte Bauräume. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die zylindrischen Nadeln achsparallel und trennt sie voneinander. Die Baugruppe kommt vor allem dort zum Einsatz, wo eine hohe Tragfähigkeit auf engstem Raum gefordert ist.
Dieser Nadelkranz findet Verwendung, wenn Drehbewegungen bei geringem radialem Einbauraum gelagert werden müssen. Typische Einsatzfelder liegen in Getrieben, Planetenradsätzen oder Hebeltrieben im Maschinenbau. Da das Bauteil ohne eigene Ringe auskommt, übernimmt die Welle die Funktion des Innenrings und das Gehäuse die des Außenrings. Dadurch entstehen steife Lagerstellen mit geringer rotierender Masse und hoher radialer Belastbarkeit.
Weil der Nadelkranz über keine eigenen Ringe verfügt, fungieren Welle und Bohrung direkt als Wälzkörperlaufbahnen. Für den laufruhigen Betrieb müssen diese Kontaktflächen feingeschliffen sowie gehärtet ausgeführt sein. Der Stahlblechkäfig ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt, was den Einsatz unter variierenden thermischen Bedingungen erlaubt. Konstruktiv ist eine axiale Führung der Wälzkörper über ebene Anlaufscheiben oder Gehäuseschultern vorzusehen.
Mit einem Bohrungsdurchmesser von 18 mm, einem Außendurchmesser von 22 mm und einer Breite von 13 mm baut das Lager radial besonders schmal. Da die Nadeln unmittelbar auf Welle und Gehäuse abwälzen, entspricht die radiale Schnitthöhe 2 mm. Diese Geometrie erlaubt kompakte Konstruktionen bei hoher radialer Tragfähigkeit.
Einreihige Nadelkränze führen zylindrische Wälzkörper achsparallel in einem gemeinsamen Käfig. Durch die präzise Führung der Nadeln verhindert der Stahlblechkäfig ein Schränken der Rollen und vermindert Reibungsverluste. Im Vergleich zu vollnadeligen Lagern erlaubt diese Ausführung höhere Drehzahlen bei gleichmäßiger Lastverteilung über die gesamte Nennbreite.
Zulässig ist ein Betriebsbereich von -20 bis +150 Grad Celsius. Der verbaute Stahlblechkäfig bleibt in dieser Spanne temperaturstabil. Ausschlaggebend für die tatsächliche Temperaturgrenze der gesamten Lagerstelle ist in der Praxis vor allem das gewählte Schmiermittel sowie die thermische Beständigkeit angrenzender Dichtelemente.
Da der Kranz ohne Innen- und Außenring arbeitet, dienen Welle und Gehäusebohrung direkt als Wälzlagerlaufbahnen. Diese Oberflächen müssen gehärtet, geschliffen und frei von Riefen gefertigt werden, um vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden. Zudem erfordert die Baugruppe eine seitliche Führung durch Gehäuseschultern oder Anlaufscheiben zur axialen Fixierung.
Ohne integrierte Dichtungen erfolgt die Versorgung mit Schmierfett oder Öl über das umgebende Gehäuse oder Kanäle in der Welle. Die offene Bauform erleichtert den ungehinderten Schmierstoffzutritt zu Käfigtaschen und Nadeln. Bei der Schmierstoffwahl ist der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad zu berücksichtigen.
Ein Nadelkranz besteht ausschließlich aus den Wälzkörpern und dem Käfig, während Nadelhülsen zusätzlich über einen spanlos geformten Außenring verfügen. Der Nadelkranz beansprucht den geringstmöglichen radialen Bauraum, verlangt jedoch gehärtete Laufbahnen auf Welle und Gehäuse. Nadelhülsen bringen ihre eigene Außenlaufbahn mit und eignen sich auch für ungehärtete Gehäusebohrungen.
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