KOYO
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Der Nadelkranz LM67048ML/10 ML von JTEKT-KOYO bietet eine kompakte Lösung für radiale Belastungen mit den Abmessungen 31,75 x 59,131 x 15,875 mm.
Der Nadelkranz LM67048ML/10 ML fungiert als einbaufertige Wälzkörper-Käfig-Einheit für Lagerungen auf engstem Raum. Da dieses Wälzlager ohne eigene Ringe auskommt, bestimmen die Nadelrollen und der führende Käfig die radiale Bauhöhe direkt. Sie erzielen damit eine tragfähige Lagerstelle bei minimalem Durchmesser. Der Hersteller JTEKT-KOYO fertigt diese Ausführung mit einer Bohrung von 31,75 mm, einem Außendurchmesser von 59,131 mm und einer Breite von 15,875 mm.
Konstrukteure nutzen diesen Nadelkranz vorrangig dort, wo hohe radiale Kräfte auf engem Bauraum wirken und Axialkräfte separat aufgenommen werden. Typische Einsatzfelder finden sich bei kompakten Wellen- und Gehäuselagerungen mit hohen Querkräften. Durch den Linienkontakt der zylindrischen Rollen nimmt die Einheit beträchtliche Querkräfte auf. Da die Führung der Wälzkörper achsparallel erfolgt, eignet sich das Bauteil auch für dynamische Drehzahlbereiche ohne unzulässigen Schräglauf.
Weil der Nadelkranz keinen Innen- oder Außenring besitzt, laufen die Nadeln unmittelbar auf der Welle und in der Gehäusebohrung. Die Härte und Oberflächengüte der Gegenlaufflächen müssen daher den Anforderungen einer Wälzlagerlaufbahn entsprechen. Für die axiale Führung der Wälzkörper sorgen angrenzende Borde, Anlaufscheiben oder Gehäuseschultern. Prüfen Sie vor dem Verbau, ob Schmierstoffzufuhr und Abdichtung der Lagerstelle im Gehäuse vollständig integriert sind.
Dieser Nadelkranz besteht aus einem Käfig und geführten Nadelrollen ohne separate Lagerringe. Er ermöglicht radial hoch belastbare Lagerungen bei geringer Bauhöhe, da die Welle und das Gehäuse direkt als Laufbahnen dienen.
Die Baugruppe weist einen Innendurchmesser von 31,75 mm, einen Außendurchmesser von 59,131 mm sowie eine Breite von 15,875 mm auf. Diese Maße entsprechen zölligen Grundabmessungen im Maschinenbau.
Nein, ein Nadelkranz ist bauartbedingt rein als Loslager für radiale Lasten konstruiert. Treten in der Lagerstelle Axialkräfte auf, müssen Sie diese über zusätzliche Axiallager oder passende Anlaufscheiben ableiten.
Da Innen- und Außenring fehlen, rollen die Nadeln direkt auf den Gegenstücken ab. Die Wellen- und Gehäuseflächen müssen daher gehärtet, geschliffen und als vollwertige Wälzlagerlaufbahnen ausgeführt sein.
Das Bauteil besitzt keine werkseitige Dichtung oder Dauerschmierung. Die Schmierstoffversorgung mit Öl oder Schmierfett erfolgt direkt über das Gehäuse oder eine gezielte Schmierbohrung in der Welle.
Die axiale Führung übernehmen seitliche Borde auf der Welle oder im Gehäuse. Alternativ können separat montierte Anlaufscheiben verwendet werden, um ein axiales Wandern des Käfigs zu verhindern.