NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,55 € | 10,29 € |
| 50 | 1,08 € | 9,76 € |
| 100 | 1,63 € | 9,21 € |
Der einreihige Nadelkranz K50X55X13.5 von NTN ermöglicht mit 50 mm Innen- und 55 mm Außendurchmesser hoch belastbare Radiallagerungen auf engstem Bauraum.
Der Nadelkranz K50X55X13.5 bildet eine montagefertige Funktionseinheit für radiale Lagerungen, bei denen die Laufbahnen direkt auf Welle und Gehäuse liegen. Durch den Verzicht auf eigene Innen- und Außenringe beansprucht dieses Wälzlager radial kaum mehr Platz als die Nadelrollen selbst. Mit einer Breite von 13,5 mm und dem Führungsdurchmesser von 50 mm trägt der Kranz hohe Radiallasten bei kompakter Konstruktion. Die Ausführung stammt von NTN und eignet sich für kompakte Getriebe- und Lagerungsbaugruppen im Maschinenbau.
Konstrukteure und Anwender nutzen den einreihigen Nadelkranz K50X55X13.5 vor allem dort, wo bei stark begrenztem radialem Bauraum hohe Radialkräfte auftreten. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Baugruppen mit hoher Leistungsdichte und steifer Wellenführung. Da Welle und Gehäusebohrung unmittelbar als Laufbahn dienen, ergibt sich eine feste Verbindung mit minimaler rotierender Masse. Das Bauteil führt die Wälzkörper achsparallel und verringert Reibungseffekte zwischen den Nadeln, was den Wirkungsgrad der Lagerung unterstützt.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die zylindrischen Nadeln in getrennten Taschen und hält die Wälzkörper auf Abstand zueinander. Das ermöglicht höhere Drehzahlen im Vergleich zu vollnadeligen Lagern und unterstützt einen ruhigen Lauf. NTN legt die Einheit für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad aus. Beachten Sie bei der Auslegung, dass die Gegenlaufflächen auf Welle und Gehäuse gehärtet sowie feinstbearbeitet sein müssen, um den Nadelkranz K50X55X13.5 verschleißarm zu betreiben.
Dieser Nadelkranz weist einen Innendurchmesser von 50 mm, einen Außendurchmesser von 55 mm sowie eine Breite von 13,5 mm auf. Er besitzt weder Innen- noch Außenring, sodass die radiale Bauhöhe exakt der Wandstärke des Nadelkranzes entspricht. Dadurch sparen Sie bei der Konstruktion wertvollen radialen Einbauraum ein.
Ein Käfig aus Stahlblech hält die Nadelrollen auf Abstand und führt sie achsparallel zur Drehachse. Gegenüber vollnadeligen Anordnungen mindert diese Käfigführung die Reibung zwischen den Rollen. Das Bauteil bleibt formstabil, unterstützt hohe Betriebsdrehzahlen und deckt standardmäßige thermische Belastungen in Industrieanwendungen ab.
Der Hersteller NTN spezifiziert für diesen Nadelkranz einen Einsatzbereich von -20 bis +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser thermischen Spanne behalten Käfig und Nadelrollen ihre Maßhaltigkeit. Bei längerem Betrieb empfiehlt es sich darauf zu achten, dass auch das gewählte Schmiermittel für diese Umgebungstemperaturen geeignet ist.
Da Nadelkränze ohne eigene Ringe geliefert werden, laufen die Wälzkörper unmittelbar auf der Welle sowie in der Gehäusebohrung. Beide Bauteile müssen daher gehärtet und geschliffen sein, um als vollwertige Wälzlagerlaufbahn zu fungieren. Achten Sie auf eine entsprechende Oberflächengüte und Härte, um vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden.
Die axiale Fixierung erfolgt üblicherweise über angrenzende Maschinenteile wie Gehäuseschultern, Sicherungsringe oder Anlaufscheiben. Da der Nadelkranz selbst keine Axialkräfte aufnimmt, benötigt er beidseitige glatte Anlaufflächen. Diese Führungsflächen begrenzen das axiale Verschieben des Krans während des Betriebs und halten die Einheit in der vorgesehenen Einbaulage.
Einreihige Nadelkränze verbinden eine schlanke axiale Baubreite mit geringem Eigengewicht und hoher radialer Belastbarkeit. Die einzelne Nadelreihe erzeugt wenig Walkarbeit, was die Erwärmung im Betrieb gering hält. Konstruktionen mit moderaten Breitenanforderungen lassen sich dadurch besonders platzsparend und wirtschaftlich realisieren.